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Barmbek Nord: Bau der U5-Haltestelle startet

Es geht los: Anfang März soll der Haltestellenbau für die U5 an der Nordheimstraße beginnen. Was Sie jetzt wissen müssen.

Sascha Benz von der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH mit Mikrophon vor einer Präsentationsleinwand

Fachmann für die Verkehrsführung rund um die Nordheimstraße: Sascha Benz von der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH.

In Zukunft in 15 Minuten am Hauptbahnhof: Mit der U5-Haltestelle Barmbek Nord unter der Nordheimstraße erhalten die Anwohnerinnen und Anwohner einen schnellen und barrierefreien Zugang zur U-Bahn. Seit 2022 laufen bereits die bauvorbereitenden Maßnahmen, um wichtige Versorgungsleitungen aus dem Baufeld zu verlegen. Anfang März sollen nun die Arbeiten für die Hauptbaumaßnahme starten, den Bau der U5-Haltestelle und des Tunnels.

Wie werden die U5-Haltestelle Barmbek Nord und der Notausgang Rübenkamp gebaut? Wie läuft der Verkehr während der Bauarbeiten rund um den Verkehrsknoten Fuhlsbüttler Straße/Nordheimstraße und die angrenzende Nachbarschaft? Und welche sonstigen Auswirkungen haben die Bauarbeiten auf den Stadtteil? Auf unserer Info-Veranstaltung am 8. Februar stellten unsere U5-Expertinnen und -Experten die geplante Bauausführung im Detail vor – und die rund 250 Menschen vor Ort nahmen das Angebot begeistert an und stellten engagiert ihre Fragen. Verkehrsexperte Sascha Benz, Projektleiter Thorben Dittmer, Jurist Sebastian Krause, Umweltexpertin Kirsten Falk, U5-Beauftragte Tanja Taaks (alle von der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH) sowie Polizist Andreas Gätcke standen in der anschließenden Diskussionsrunde dazu ausführlich Rede und Antwort.

Geschafft: Bauvorbereitung vor dem eigentlichen Haltestellenbau

  • Die bauvorbereitenden Maßnahmen sind abgeschlossen.
  • Wichtige Voraussetzung dafür, dass der Busverkehr im und am Stadtteil entlang auch während der Bauarbeiten funktioniert: Busse in Richtung Steilshoop werden bereits seit Sommer 2023 großräumig um den Verkehrsknotenpunkt Nordheimstraße/Fuhlsbüttler Straße herumgeleitet. Fahrgäste, die in diesen Bereich Barmbek-Nords wollen, können wie gewohnt die Linien 26, 118 und 172 nutzen. Alle Details zur Änderung der Busführung können Sie hier nachlesen.

Was passiert jetzt rund um den Knotenpunkt Nordheimstraße/Fuhlsbüttler Straße?

Um den Verkehr auf der Nordheimstraße auch während der Bauzeit an der Baugrube vorbeifließen zu lassen, wird die U5-Haltestelle halbseitig gebaut. Das bedeutet, dass das Baufeld zunächst im nördlichen Bereich der Nordheimstraße angelegt wird und nach Fertigstellung der Baugrube auf die südliche Seite wechselt.

 

U5 - halbseitiges Bauen

 

Neben der eigentlichen Baugrube für die U5-Haltestelle gibt es in unmittelbarer Nähe Baustelleinrichtungsflächen (BE-Flächen), auf denen u.a. Material, Maschinen und Baucontainer gelagert werden.

Bei den Planungen zur Bauausführung wurde versucht, die Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer*innen und Anlieger *innen so gering wie möglich zu halten, sodass möglichst viele Verkehrsbeziehungen während der Bauzeit aufrechterhalten werden.

Für Busse bedeutet das: An der aktuellen Führung der Busse, die im Sommer 2023 angepasst wurde, ändert sich bis auf Weiteres nichts. Alle Details finden Sie hier.

Für Autofahrer*innen: Da sich das Baufeld zunächst auf dem nördlichen Teil der Nordheimstraße befindet, wird der Autoverkehr südlich an der Baugrube – mit je einer Spur pro Fahrtrichtung – vorbeigeführt. Ist die Baugrube auf der nördlichen Seite fertiggestellt, wechselt das Baufeld auf die südliche Seite und der Verkehr wird nördlich des Baufelds vorbeigeführt.

Die Einmündung Sahlenburger Straße in die Nordheimstraße ist für Autofahrer*innen voll gesperrt. Ein Wendehammer ist eingerichtet, die Sahlenburger Straße ist in beide Richtungen befahrbar. Zudem ist das Linksabbiegen von der Fuhlsbüttler Straße in die Straße Schmuckshöhe nicht mehr möglich.

Alle Änderungen der Verkehrsführung sind mit der Verkehrsdirektion abgestimmt.

Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen:

Fuß- und Radwege werden sowohl nördlich als auch südlich der Nordheimstraße entlanggeführt.

Wo Baugrube, BE-Flächen und Verkehrswege im Detail liegen, zeigt die Grafik:

 

U5 Barmbek Nord - Verkehrsführung

 

Immer aktuell: Über weitere Einschränkungen und Sperrungen informiert die HOCHBAHN zeitnah, u.a. hier auf der Website. Zudem informieren wie gewohnt Verkehrsschilder vor Ort, wo Fuß- und Radwege verlegt oder die Straßenführung geändert wird.

Und was passiert als nächstes?

Einen vollständigen Überblick über die weiteren Schritte auf dem Weg zur U5-Haltestelle Barmbek Nord finden Sie in unserem Bauzeitenplan. Und wie der Bau für den gesamten Abschnitt von Bramfeld in die City Nord ablaufen sollen: Schnell und einfach erklärt in unserem U5-Film zum Bauablauf!

Notausgang Rübenkamp

Neben der U5-Haltestelle Barmbek Nord beginnen Mitte 2024 auch die Arbeiten am Notausgang im Rübenkamp. Dieser ist einer von sechs Notausgängen auf dem U5-Abschnitt von Bramfeld in die City Nord, da bei U-Bahnen alle 600 Meter eine Möglichkeit geschaffen werden muss, um ins Freie zu gelangen. Wo die anderen fünf Notausgänge entlang der U5-Strecke liegen und wie sie gebaut werden, lesen Sie hier in unserer Wissenswerkstatt.

Auch das Baufeld am Rübenkamp wird so eingerichtet, dass die Straße weiterhin für Autofahrer*innen einseitig in Richtung Süden befahrbar bleibt. Rad- und Fußwege werden um die Baustelle herumgeführt. In der Grafik sehen Sie die erste Bauphase, in der die Baugrube auf der östlichen Seite des Rübenkamps erstellt wird. Ist dies erledigt, wechselt sie später auf die gegenüberliegende Seite.

 

U5-Notausgang Rübenkamp

 

Wichtige Fragen & Antworten

Wie wird die Haltestelle gebaut?

Haltestellen auf dem U5-Abschnitt Bramfeld bis City Nord werden in offener Bauweise hergestellt – so auch die U5 Barmbek Nord. Das heißt, es wird zuerst eine stabile Baugrube erstellt, in der im Anschluss die Haltestelle errichtet wird. Um den Verkehr auf der Nordheimstraße auch während der Bauzeit an der Baugrube vorbeifließen zu lassen, wird die U5-Haltestelle halbseitig gebaut. Erst wird die Baugrube auf der nördlichen Seite der Nordheimstraße fertiggestellt. Danach wechseln die Bauarbeiten auf die südliche Seite, während der Verkehr auf der Nordseite wieder fließen kann.

Mehr zu den einzelnen Schritten lesen Sie hier. In der City Nord lassen sich die Arbeiten gerade gut beobachten.

Wann wird gearbeitet?

In der Regel wird montags bis sonnabends von 7 bis 20 Uhr gearbeitet. Sollten Arbeiten außerhalb dieser Zeiten stattfinden, informiert die HOCHBAHN U5 Projekt GmbH Anwohner*innen rechtzeitig.

Kommen Anwohner*innen und Rettungskräfte während der Bauzeit in jedes Haus?

Die Erreichbarkeit der umliegenden Häuser ist zu jeder Zeit gewährleistet. Lieferverkehr wird zu jeder Zeit möglich sein.

Wo liegen die Baustelleneinrichtungsflächen (BE-Flächen) für die U5-Haltestelle Barmbek Nord?

Zu diesen wichtigen Flächen, die u.a. zur Lagerung von Material, Maschinen und Baucontainer dienen, gehört ein Parkplatz südlich der Nordheimstraße gegenüber der Einmündung zur Sahlenburger Straße, Flächen entlang des Baufeldes östlich der Fuhlsbüttler Straße (südlich des Kreuzungsbereiches) sowie nördlich der Hebebrandstraße/Ecke Fuhlsbüttler Straße.

Was bedeuten die Bauarbeiten für Parkplätze vor Ort?

Parkplätze rund um das Baufeld werden temporär oder permanent wegfallen, um diese Flächen u.a. für Baugruben und Baustelleneinrichtungsflächen zu nutzen. Die Erreichbarkeit von privaten Parkplätzen wird sichergestellt. Es werden gesonderte Absprachen getroffen, wenn Stellplätze in Einzelfällen nicht anfahrbar sein werden. Für öffentliche Parkplätze werden keine Ersatzflächen geschaffen.

Ist mit Schäden an benachbarten Häusern zu rechnen?

Die offene Bauweise für die Haltestellen ist ein erprobtes und sicheres Bauverfahren, welches unter anderem bei der U4 Horner Geest angewendet wird und beim Bau der U4 in die HafenCity ebenfalls Anwendung fand. Auch das Bauverfahren mittels Tunnelbohrmaschinen ist setzungsarm, sicher und hat sich weltweit bewährt. Es wurde schon vielfach in innerstädtischen Bereichen in Deutschland, Europa und weltweit angewendet. Auch in Hamburg ist es ein erprobtes Bauverfahren, etwa bei den Tunnelstrecken der U4 vom Jungfernstieg in die HafenCity. Gebäudeschäden werden daher grundsätzlich nicht erwartet. Der Tunnel liegt mit ausreichendem Abstand zu den Unterkanten der zu unterfahrenden Gebäude und Gründungen. Vor Baubeginn wurde eine Beweissicherung der Gebäude durchgeführt, die sich unmittelbar an der U5-Strecke befinden. Die Eigentümerinnen und Eigentümer zu unterfahrender Grundstücke werden von der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH informiert.

Haben Anwohner*innen oder Grundstückseigentümer*innen Anspruch auf Entschädigungen wegen der Baugeräusche?

Der Planfeststellungsbeschluss vom 30.09.2021 enthält Regelungen darüber, dass die HOCHBAHN in bestimmten Fällen den Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümern auf Antrag die Kosten für bauliche Schallschutzmaßnahmen an betroffenen Gebäuden zu ersetzen hat und baulärmbedingte Mietminderungen auszugleichen hat. Hinzu kommen Ansprüche betroffener Nutzerinnen und Nutzer auf Finanzierung angemessenen Ersatzraums in besonders lauten Bauphasen.

Wann können Fahrgäste von Bramfeld in die City Nord fahren?

2027 soll der Probebetrieb auf dem Abschnitt Sengelmannstraße bis City Nord starten, 2029 dann der Fahrgastbetrieb. Voraussichtlich 2033 sollen Fahrgäste dann auf dem gesamten Abschnitt von Bramfeld in die City Nord mit der U5 fahren können. Einen Überblick über den vollständigen Bauablauf auf dem U5-Abschnitt von Bramfeld in die City Nord können Sie hier nachlesen.

Wo bekomme ich Informationen zur U5-Baustelle in Barmbek Nord?

Während der Bauzeit informiert die HOCHBAHN auf allen Wegen: Über gedruckte Informationen (u.a. Anwohnerinformationen) sowie digital über diese Website und per U5-NewsletterZudem erreichen Sie uns per E-Mail und telefonisch.

 

Rückblick: Zusammen zur besten Haltestellenlage in Barmbek-Nord

Auf dem Weg zur neuen U5-Haltestelle Barmbek Nord hat die HOCHBAHN die Anwohnenden bereits sehr früh mitgenommen. Nach Abschluss der Machbarkeitsuntersuchung gingen die Kolleginnen und Kollegen 2016 in den Austausch mit den Menschen vor Ort, um sie frühzeitig über das Vorhaben zu informieren und an den Planungen zu beteiligen.

Schwerpunktmäßig ging es um verschiedene Streckenführungen und damit Haltestellenlagen: Zu Beginn des mehrstufigen Dialogprozesses mit den Anwohnenden waren noch zwölf Haltestellenlagen in verschiedenen Bereichen Barmbek-Nords in der Diskussion. Am Ende der intensiven Planung und Abwägung aller öffentlichen, privaten und sonstigen Belange wurde die geeignetste Haltestellenlage – die finale Lage unter der Nordheimstraße – herausgearbeitet und festgelegt.

Am 30. September 2021 bekam die HOCHBAHN dann die Baugenehmigung für den ersten U5-Abschnitt und ein Jahr später feierten die Menschen aus den Stadtteilen entlang der U5 sowie Vertreter aus Politik und HOCHBAHN gemeinsam den Spatenstich.

 

4 Fakten zur neuen U5-Haltestelle Barmbek Nord

  • Schneller in die Stadt: Von der U5-Haltestelle Barmbek Nord sind es künftig nur noch 15 Minuten bis zum Hauptbahnhof.
  • Die U-Bahnen halten an zwei 125 Meter langen Seitenbahnsteigen.
  • Die Haltestelle wird – wie alle U5-Haltestellen – barrierefrei über drei Aufzüge auf beiden Seite Nordheimstraße erreichbar sein.
  • Der Name der Haltestelle steht fest: Barmbek Nord wird sie heißen.

Alle Details finden Sie im Haltestellensteckbrief Barmbek Nord.

 

Sie haben noch Fragen?

Die U5-Beauftragte Tanja Taaks ist für alle Fragen rund um den ersten U5-Abschnitt von Bramfeld in die City Nord ansprechbar, ihre Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Weitere Informationen

 

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Kommentare

Gespeichert von Michael Kahnt am Mo., 12.02.2024 - 09:26

Der Infoabend am 8.2.2024 war sehr gelungen und sehr informativ. Fragen wurden direkt und offen beantwortet.
Ich würde mich freuen, wenn die an dem Abend gezeigte Präsentation hier noch als Download zur Verfügung gestellt werden könnte.
Was ist mit dem Notausgang Steilshooper Allee? Wie fügen sich diese Bauarbeiten zeitlich in den Bauablauf der Haltestelle Barmbek-Nord ein? Wie ist die Verkehrsführung dort? Können diese Informationen hier noch ergänzt werden?

Hallo Herr Kahnt,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung, das freut uns. Die Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier. Die dort gezeigte Präsentation haben wir hier veröffentlicht. Die darin gezeigten und thematisierten Inhalte finden Sie allerdings auch in verschiedenen Thementexten auf dieser Website.  

Mehr zu den verkehrlichen Anpassungen im Bereich der Steilshooper Allee können Sie hier nachlesen. Weiterführende Informationen zum Notausgang Steilshooper Allee werden wir zu einem späteren Zeitpunkt u.a. auf dieser Website kommunizieren. Schauen Sie gern wieder vorbei.

Gespeichert von Gast am Mi., 14.02.2024 - 14:58

Auf der Straße in der Zeile der Einfahrt zu unserer Tiefgarage in der Fuhlsbüttler Str. 572 sind Plastiksperren aufgestellt worden. Deshalb können wir von unserer Garage nicht in Richtung Barmbek abbiegen. Soll der Zutritt zu allen Gebäuden während dieser Baumaßnahme erreichbar sein?

Gespeichert von Gast am Mo., 19.02.2024 - 07:56

Leider hat sich seit der Umstellung der Buslinien, zur Umfahrung der Baustelle, die Taktung entlang der Fuhlsbüttler Straße sehr zum Negativen verändert. An der Haltestelle Hermann-Kauffmann-Str. ist ein zuverlässiges einsteigen nach Fahrplan zur Glückssache geworden. Wie kann hier nachgebessert werden, sodass Busse wieder planmäßig und in angemessenen Abständen eintreffen?

Hallo und vielen Dank für Ihren Kommentar. 

Aufgrund der Bauarbeiten für die U5-Haltestelle an der Kreuzung Nordheimstraße/Fuhlsbüttler Straße wurde die Führung der Buslinien im Bereich Barmbek-Nord im Sommer 2023 angepasst. Die Busse der Linie 7 fahren seither über die Steilshooper Straße bis nach Steilshoop.

Das Angebot der Buslinie 172 wurde in der Fuhlsbüttler Straße daraufhin ausgeweitet: Die Busse dieser Linie fahren nun zwischen Barmbek und Ohlsdorf tagsüber neun statt sechs Mal pro Stunde und Richtung. Auf einem Großteil der angebotenen Fahrten werden zudem die größeren Busse mit ca. 21 Meter Länge eingesetzt.

Regelmäßig werden die Auslastungen und Verspätungen der Busse überprüft. Aktuell passt das Angebot zur Nachfrage entlang der Fuhlsbüttler Straße. Dies haben auch Vor-Ort-Beobachtungen zu den Spitzenzeiten bestätigt. Auch eine Zunahme der Verspätungen ist nicht erkennbar. Eine Ausweitung des Angebotes ist daher aktuell nicht geplant. Die Auslastungen werden auch weiterhin regelmäßig überprüft. 

  

Das Problem ist auch nicht die Baustelle, sondern der Stau auf der Fuhlsbüttler Straße. Vielleicht kann hier geprüft werden, inwiefern die Busbeschleunigung an der Kreuzung Nordheimstraße verbessert werden könnte. Dort muss der Bus oft warten, weil die Ampelschaltung nicht passt und die Autos nicht auf den Bus warten müssen.

Gespeichert von Michael Kahnt am Mo., 26.02.2024 - 08:55
Antwort auf von Moderation

Was genau bedeutet regelmäßig in dem Satz "Regelmäßig werden die Auslastungen und Verspätungen der Busse überprüft."? wie oft erfolgt die Überprüfung? Nach welchen Kriterien wird überprüft? Was genau hat die letzte Überprüfung ergeben?

Hallo Herr Kahnt, 

vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich überprüfen wir mindestens jährlich unsere Auslastungen aller Buslinien. Bei Besonderheiten, wie zum Beispiel größeren Anpassungen einer Linie oder einem besonderen Beschwerdeaufkommen, finden zusätzliche Auswertungen im Jahr statt. Bei Auffälligkeiten finden auch zusätzlich Beobachtungen vor Ort statt.  

Durch die Linienumstellungen im Barmbeker Raum wurden auf der Linie 172 zusätzliche Auswertungen durchgeführt. Es wird überprüft, inwieweit die vorhandenen Grenzen der Maximalbesetzung eingehalten werden können, und somit nachfrageorientiert das Angebot ausreichend dimensioniert ist.

Bei der Linie 172 sind alle Fahrten mit dem Großraumgelenkbussen ausreichend dimensioniert. Bis zur Kapazitätsgrenze ist hier noch ausreichend Platz vorhanden. Die Fahrten, die aufgrund der Infrastruktur entlang des nördlichen und südlichen Linienabschnitts mit 12-Meter-Solobussen geleistet werden können, besitzen teils eine hohe Auslastung. Durch die mittlerweile kurz davor verkehrenden Großraumgelenkbusse auf der Linie 172 ist das Angebot nachfrageorientiert jedoch passend dimensioniert. 

Gespeichert von Ein Radfahrer von Bramfeld in die City Nord am Mi., 21.02.2024 - 08:56

Die Abschaffung des Linksabbiegers in die Steilshooper Straße hat sich wohl jemand ausgedacht, der nie vor Ort war. Diese Straße ist Kernstrecke zum Umfahren der Kreuzung bei Famila. Darüber hinaus Zufahrt für Lidl, Aldi, Penn, Recyclinghof und Co. (Der Verkehr mus nun über Fabricius-Richeystraße dort hin gelangen). Ein Kreisel zum Umkehren gibt es dort ja nicht. Das Tolle ist aber, dass der Bus der neuen Busspur nun für das Linksabbiegen in die Steilshooper Straße ohne Ampelschaltung sehr lange warten muss und dabei der gesamte Verkehr geradeaus blockiert wird.

Da wundert es nicht, das die Bürger diesen Unsinn einfach ignorieren und sicher demnächst Schwerverletzte dabei herauskommen.

www.mopo.de /hamburg/abbiege-aerger-in-hamburg-19-verstoesse-pro-stunde-woran-sich-hier-niemand-haelt/

So merkwürdig ich diese Planung selbst auch finde, liegen sie hier in einem Punkt faktisch falsch. Für das Linksabbiegen der Busse in die Steilshooper Straße gibt es eine eigene Bussonderampel mit Vorangschaltung, an welcher sich ankommende Busse anmelden.

Gespeichert von Michael Kahnt am Do., 14.03.2024 - 09:33

Die Bauarbeiten an der geplanten Haltestelle Barmbek-Nord sind in vollem Gange.
Sollte es nicht für die Fahrzeuge, die mit Erdaushub die Baustelle verlassen, eine Art Reifenwaschanlage geben oder ein Becken, in dem beim Durchfahren die Reifen gesäubert werden? Das alles sollte dazu dienen, die Verschmutzung der angrenzenden Fahrbahnen zu verhindern?
Habe ich die Vorrichtung einfach nur nicht gesehen oder ist sie noch nicht in Betrieb? Ab wann wird es die geplante Einrichtung geben?

Moin Herr Kahnt, 

vielen Dank für Ihre Frage. Aktuell ist keine Reifenwaschanlage aufgestellt. Die angrenzenden Fahrbahnen werden aktuell u.a. durch einen Kehrwagen gesäubert. Sollte dies nicht mehr ausreichen, können weitere Maßnahmen veranlasst werden.

Gespeichert von B. Kazanci am Mo., 25.03.2024 - 11:43

Letzte Woche gab es 4 Stunden Stromausfall, heute erneut. Es passiert plötzlich, ohne dass die Anwohner bescheid bekommen oder vorgewarnt werden. Ich arbeite im Homeoffice und kann nicht mehr richtig arbeiten, da ich kein Internet Zugang habe. Außerdem funktioniert auch die Schranke von unserem Parkplatz nicht mehr, so dass wir quasi eingesperrt sind und nicht mehr rauskommen auf unbestimmte Zeit. Unser Bad gibt warmes Wasser durch den Boiler, d.h. wir können auch unter der Dusche plötzlich unter kaltem Wasser stehen... Da muss dringend einer Lösung her, denn so wird unser Alltag extrem eingeschränkt und ich werde eventuell mein Job los, da ich noch in Probezeit bin und schon ein zweites Mal nicht richtig arbeiten kann....

Gespeichert von Alexander B am Mo., 25.03.2024 - 17:34

Moin,
meine Frau und ich sind Anwohner an der Fuhlsbüttler Straße und wir halten das andauernde Piepen der Baustellenfahrzeuge (es sind glaube ich hauptsächlich die Bagger) nicht mehr aus. Wir arbeiten beide im Homeoffice und es ist absolut unmöglich bei diesem konstanten Piepen, das alle Wände und (geschlossenen) Fenster durchdringt, konzentriert zu arbeiten. Wir haben sogar schon Schlafprobleme davon bekommen.
Wäre es möglich, die akustischen Rückfahrsignale bei den Baggern abzuschalten? Bitte denken Sie an die Gesundheit der Anwohner - ich glaube nicht, dass wir die Einzigen sind, die dieses andauernde, penetrante Piepen nicht mehr aushalten.

Hallo Alexander B., 

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir verstehen, dass die Geräusche eine Belastung darstellen. Die Warnsignale dienen allerdings dazu, Personen, die sich beim Rückwärtsfahren des Geräts dahinter befinden könnten, zu warnen. Wir haben das Thema an das bauausführende Unternehmen weitergeben. Dieses prüft aktuell, den Piepton nach Möglichkeit gegen einen lärmärmeren Warnton auszutauschen. 

Gespeichert von Peter am Do., 18.04.2024 - 20:59

Ist ersichtlich oder gibt es eine Planung wie lange die Kreuzung Steilshooper/Fuhlsbüttler für Linksabbieger in die Steilshooper aus der Fuhlsbüttler gesperrt bleibt?

Hallo Peter, 

die Einschränkungen, an der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße / Hebebrandstraße/Nordheimstraße, die sich aus der Baustelle für die U5 Haltestelle Barmbek Nord ergeben, werden voraussichtlich bis zum Ende der Bauzeit bestehen bleiben.

Sollten weitere Anpassungen nötig sein, informieren wir Sie mit unserem Baustellenticker.  

Gespeichert von IH am Sa., 20.04.2024 - 11:40

In dem letzten Tagen hat der Baustellenverkehr durch LKW bzw. Traktoren, die das ausgehobene Material abtransportiert, stark zugenommen.
Dabei stehen die Fahrzeuge dauerhaft auf der neu ei gerichteten Busspur auf der Steilshooper Allee/ Nordheimstraße und blockieren diese. Außerdem warten viele Fahrer ca. 30-60 Minuten bei laufendem Motor auf ihren Einsatz.
Dies belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch uns Anwohner uns ist meines Wissens nach ja auch verboten.
Könnte dies auch an das durchführende Unternehmen weitergeleitet werden?
Viele Grüße,
IH

Hallo IH,

vielen Dank für Ihren Hinweis.

Um der Sache gezielt nachzugehen, benötigen wir noch zusätzliche Informationen bzw. hätten Rückfragen zur Situation. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich zu diesem Zweck mit unserer U5-Beauftragten Tanja Taaks per E-Mail unter tanja.taaks@hochbahn.de in Verbindung setzen könnten. Vielen Dank! 

Gespeichert von Gast am Mo., 06.05.2024 - 17:31

Wir ärgern uns über das ständige Hupen an der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße/Nordheimstraße. Seit Einführung der neuen Straßenverkehrsordnung haben die Verkehrsverstöße in diesem Bereich dramatisch zugenommen. Viele Autofahrer missachten die Regeln und hupen ständig, 24 Stunden am Tag. Wir bitten Sie, hier regelmäßige Lärmmessungen und Kontrollen durchzuführen. Das ständige Hupen macht es uns unmöglich, unsere Fenster zu öffnen. Wir bitten Sie, uns zu helfen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Lärmbelästigung zu reduzieren.

Gespeichert von Michael Kahnt am Di., 21.05.2024 - 09:15

War zum Infoabend am 8.2.2024 eigentlich schon bekannt, dass es von der BE-Fläche in der Nordheimstraße bis nach Steilshoop eine provisorische Baubrücke für die Rohrleitungen geben würde? Warum wurde damals nicht darüber informiert, dass durch deren Einrichtung fast der komplette Radweg entlang der Steilshooper Allee in Richtung Bramfeld nicht mehr nutzbar ist? Warum werden betroffene Anwohnerinnen und Anwohner immer wieder einfach vor vollendete Tatsachen gestellt?

Sehr geehrter Herr Kahnt,

auf der Infoveranstaltung am 8. Februar 2024 wurde der damals aktuellste Planungsstand dargestellt. Das bauausführende Unternehmen hat zwischenzeitlich noch Änderungen vorgenommen, um die Baustellen der Notausgänge Steilshooper Allee und Rübenkamp über dieselbe Separationsanlage mit Suspension zu versorgen. Die von Ihnen angesprochenen Leitungsbrücken sind für diese Versorgung notwendig und deren Aufbau wurde über eine Sondergenehmigung durchgeführt.

Die zentrale Versorgung aller Baustellen mit nur einer Separationsanlage hat übrigens Vorteile für die Anwohnerinnen und Anwohner der Notausgangs-Baustellen, da ihnen eine Separationsanlage vor der Haustür erspart bleibt. Die Führung der Radwege wurde nach Absprache mit der Polizei nochmal angepasst, um die Sicherheit für die Radfahrenden zu erhöhen. 

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