Lärm, Staub und Dreck
Ich bin selbst direkter Anwohner der Baustelle der neuen Haltestelle Barmbek Nord. Leider gibt es seitens der Hochbahn seit Beginn der Bauarbeiten kaum bzw. keine verlässliche Baustellenkommunikation. Arbeiten, die teilweise bis nach 22 Uhr andauern, werden den Anwohnern nicht angekündigt. Morgens laufen bereits vor 7 Uhr Baumaschinen.
Hinweise und Beschwerden zu diesen Belastungen werden leider häufig eher weggelächelt, als dass man das Gefühl bekommt, dass sie wirklich ernst genommen werden. Und das nun bereits seit mehr als zwei Jahren.
Für die direkten Anwohner bedeutet das eine dauerhaft erhebliche Belastung durch Lärm, Staub und die insgesamt sehr langen Bauzeiten. Dass eine solche Baumaßnahme nicht ohne Beeinträchtigungen möglich ist, ist sicherlich jedem Anwohner bewusst. Umso wichtiger wäre es aus meiner Sicht, dass die Hochbahn den direkten Anwohnern zumindest ein Stück weit entgegenkommt – beispielsweise durch ein HVV-Ticket bzw. eine andere Form der Anerkennung für die über einen so langen Zeitraum andauernden Belastungen.
Etwas mehr Kommunikation und Wertschätzung gegenüber den unmittelbar betroffenen Anwohnern wären hier meiner Meinung nach dringend angebracht.