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Horn hat die Baustelle im Blick

Aktualisiert am: Mi., 22.03.2023 - 14:41

Wow, rund 900 Besucherinnen und Besucher sind am Sonnabend, 14. Januar, zu unserem Tag der offenen Baustelle in Horn gekommen!

Besucher*innen verewigten sich auf einer Baustellenwand

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Wow, rund 900 Besucherinnen und Besucher sind am Sonnabend, 14. Januar, zu unserem Tag der offenen Baustelle in Horn gekommen! Das Interesse und die positive Resonanz waren trotz Schmuddelwetter groß. 

Claudia Jarchow (40) hat gleich ihren Mann und ihre Kinder mit eingepackt, um den Haltestellenanbau Horner Rennbahn im Rohbau anzusehen. "Ich fand es interessant zu sehen, was hinter den Kulissen passiert und bin gespannt, wie es mit dem Ausbau weitergeht", erklärt die Hornerin. 

Auch für Sohn Marvin (13) war die Begehung ein Erlebnis. Schließlich kann er den U-Bahn-Bauern nicht alle Tage über die Schultern schauen und dort spazieren, wo später einmal die Züge fahren werden. "Am liebsten wäre ich aber noch in den Tunnel gegangen", erklärt er. Beim Schüler ist die Vorfreude auf die U4 groß. Schließlich kann er bald die U-Bahn nehmen, um seine Freunde auf der Horner Geest zu besuchen.

Claudia Jarchow mit ihrem Mann und ihren Kinder Max (8), Marie (8) und Marvin (13, rechts).

Claudia Jarchow mit ihrem Mann und ihren Kinder Max (8), Marie (8) und Marvin (13, rechts).

Nathalie Möller (36) aus Barmbek fährt jeden Tag mit der U4 zur Arbeit und genießt den Einblick gemeinsam mit ihrem Mann Sven (42). Einen Haltestellen-Rohbau sehen beide zum ersten Mal aus nächster Nähe. "Mit viel Fantasie kann ich mir vorstellen, wie es hier einmal aussehen wird", sagt Sven Möller.

Nathalie und Sven Möller aus Barmbek freuen sich auf den Start der U4 Horner Geest.

Nathalie und Sven Möller aus Barmbek freuen sich auf den Start der U4 Horner Geest.

Rolf Lange hatte aus Reinbek im Hamburger Speckgürtel wohl den längsten Anfahrtsweg nach Horn. Der pensionierte Bauingenieur interessiert sich aufgrund seines beruflichen Hintergrunds für die Infrastrukturprojekte der Stadt Hamburg. „Ich war sogar schon einmal bei einer U4-Begehung dabei“, erklärt er. Die vielfältigen Informations- und Beteiligungs-Aktionen der HOCHBAHN schätzt er. "Wer will, kann sich einbringen. Das finde ich hervorragend", sagt Rolf Lange. Ein paar Fragen hat er dann auch noch und erwischt den U4-Projektleiter Niels Schefe, der am Tag der Baustellen-Begehung für die baulichen Themen zuständig ist.

Rolf Lange ist ganz aus Reinbek zur Baustellen-Begehung gekommen.

Rolf Lange ist ganz aus Reinbek zur Baustellen-Begehung gekommen.

Wo die erwachsenen Besucher*innen ihre Fragen rund um den Bau und Betrieb der U-Bahn loswerden wollten, war gerade bei den Kindern die Malaktion der Renner. Eine Haltestellenwand war für die persönlichen Grüße und Signaturen der Besucher*innen reserviert. Grauer Beton verwandelte sich im Handumdrehen in ein buntes Kunstwerk. Das Ergebnis wird zwar im Nachgang der Veranstaltung durch eine Wandverkleidung abgedeckt. Aber die Erinnerung bleibt darunter über die Jahre bestehen. Charlotta Gluth (13) zeigt stolz zwei Hände, die an der Wand zu sehen sind. "Und mein Spitzname Charly. Und Marv, das steht für Marvin", erklärt Charlotta die Inschrift.

Die Freunde Charlotta (links) und Marvin (Charly und Marv) haben sich während der Begehung auf einer Haltestellenwand verewigt.

 

Die Freunde Charlotta (links) und Marvin haben sich während der Begehung auf einer Haltestellenwand verewigt.

Fazit: Trotz des ungemütlichen Januar-Wetters und dank der Besucher*innen, der HOCHBAHN Wache, der Mitarbeitenden der Firma BeMo Tunnelling sowie des HOCHBAHN-U4-Projektteams war der Tag der offenen Baustelle an der Horner Rennbahn ein voller Erfolg.

Nach der Baustellen-Begehung kann es mit dem Ausbau der Haltestelle weitergehen. Das heißt: Schotter wird eingebracht, Gleise werden verlegt, Rolltreppen und Signaltechnik werden eingebaut u.v.m.

 

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Kommentare

Gespeichert von Gast am Di., 17.01.2023 - 09:55

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider ist der Name der ausführenden Firma falsch geschrieben - es handelt sich um die Fa. BeMo Tunnelling GmbH.

Ansonsten: eine schöne Aktion, daran sollten sich viele Bauherren ein Beispiel nehmen.

Gruß, Sabine Schmidt

Sehr geehrte Frau Schmidt,

es freut uns, dass Ihnen die Aktion gefällt.

Und: Sie haben natürlich recht, den Firmennamen haben wir im Text korrigiert. Vielen Dank für Ihren Hinweis.

Gespeichert von Gast am Mi., 18.01.2023 - 21:38

Stolz zeigen Sie, dass schon teilweise Schotter im Bypass liegt. Ich frage mich, warum baut die HOCHBAHN diesen Abschnitt (Bypass) nicht mit einer "festen Fahrfahrbahn" ?

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Frage.

Beide Bauarten, sowohl die „feste Fahrbahn“ als auch die Gleise auf einem Oberbau aus Schotter, haben ihre Vor- und Nachteile. Im Rahmen der Planung wurde ausführlich geprüft, welches Verfahren für die U4-Verlängerung auf die Horner Geest am sinnvollsten ist und in diesem Fall wird auf Schotter gebaut. Dies hängt vor allem mit den Anforderungen des Zugbetriebs zusammen.

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