Demnächst nicht nur U1-Haltestelle Stephansplatz neben dem Dammtor-Bahnhof.

U5: Neuer Verkehrsknotenpunkt am Stephansplatz

Wie es in Zukunft sein wird: Schnell mit Hamburgs neuer Lebensader, der U5, von Lokstedt zum Stephansplatz fahren, in die U1 umsteigen oder zu Fuß weiter ins Grüne, zur Arbeit oder zum Shoppen – ohne Stau, umweltbewusst und barrierefrei. Der Bereich rund um den Stephansplatz dient schon lange als Verkehrsknotenpunkt in der Innenstadt. Wie er entstand, welche Probleme heute bestehen und wie sie gelöst werden.

Gestern: Tor zur Innenstadt entsteht

Blick zurück in die Geschichte: 1929 baute die HOCHBAHN die U-Bahn-Haltestelle am Stephansplatz. Schon damals ist der Bereich ein wichtiges Verkehrsdrehkreuz für alle, die aus den Stadtteilen nordwestlich der Alster in die Innenstadt wollen. Ob U1, S-Bahn, Fernverkehr oder Busse – hier kommen viele Linien zusammen.

 Blick auf Colonnaden (linker Bildausschnitt), Haltestellenzugang vor Planten un Blomen (rechter Bildausschnitt)

Bau der U1-Haltestelle Stephansplatz: Blick auf Colonnaden (l.), Haltestellenzugang vor Planten un Blomen (r.)


Heute: Stadt platzt aus allen Nähten, Stau rund um den Stephansplatz

Hamburg wächst, immer mehr Menschen wohnen und arbeiten in der Stadt. Zudem steigt die Zahl der Menschen die pendeln jedes Jahr. Buslinien wie der 5er fahren schon heute am Limit. Immer mehr Autos sorgen für Stau auf den Straßen, zu den Stoßzeiten geht manchmal gar nichts mehr rund um den Stephansplatz.

Bild der Haltestelle U Stephansplatz

Tor zur Innenstadt und ins Grüne: Am Stephansplatz hält in Zukunft nicht nur die U1.


Morgen: Unterirdisch bieten zwei U-Bahn-Linien freie Fahrt, oben wird die Luft besser 

Um Buslinien, u.a. den MetroBus 5, nachhaltig zu entlasten und noch mehr Fahrgästen schnelle und komfortable Verbindungen ins Zentrum zu bieten, soll Hamburgs neue Lebensader U5 künftig am Stephansplatz halten. Wer aus Bramfeld, Steilshoop, der City Nord, Winterhude, St. Georg, Hoheluft, Lokstedt oder Stellingen kommt, fährt mit der neuen U-Bahn ohne Umsteigen in die Innenstadt oder zu Planten un Blomen. Zudem knüpft die U5 an einige bestehende Haltestellen an, um noch mehr Umstiegsmöglichkeiten zu schaffen. Damit wird es auf der Straße insgesamt leerer und die Lebensqualität aller Hamburgerinnen und Hamburger verbessert – und das mindestens für die nächsten hundert Jahre.

3D Visualisierung einer U5 Haltestelle mit automatisierten Bahnsteigtüren

Blick in die Zukunft: Da die U5 autonom fährt, sorgen Bahnsteigtüren für sicheres Ein- und Aussteigen.


Am Stephansplatz wird angebaut

Eine neue U-Bahn-Haltestelle in einer dicht bebauten Innenstadtlage wie am Stephansplatz zu planen, ist besonders herausfordernd. Mit der U4 vom Jungfernstieg in die HafenCity hat die HOCHBAHN schon einmal bewiesen, dass sie das kann.

Insgesamt wurden seit Beginn der Planungen neun Varianten für die Lage der U5-Haltestelle vertieft betrachtet, aktuell untersucht das Planungsteam noch zwei Varianten. Was sie unterscheidet - und was Sie davon halten: Reden Sie mit und bringen Sie sich in unserem Online-Dialog zu den beiden Haltestellenvarianten ein.
  

Weitere Informationen


(Stand: 15.06.2020)

 

Kommentare

War einer der Slogans von Verkehrsinitiativen auf Messeständen bei den Internationalen Verkehrsausstellungen 1979 und 1988.
Diese These gilt für Bauphase und für Betriebsphase eines Verkehrsmittels. Nun vergleichen Sie mal selber eine Strassenbahn mit dieser Untergrundbahn, dazu kommt ein international vereinbartes Klimaziel von ~ 1,5° , max 2° zu zulassender Temp.-Steigerung, welche einen reduzierten MIV mit sich bringen muss, da hat dann auch eine Strassenbahn wieder ihren Platz in der Stadt.Nicht zuletzt ist von jedem verantwortlich Handelnden diese CO2-Budget-Uhr zu beachten, welche uns unseren Umstellungszeitplan vorgibt. Fazit: Überlegen Sie mit dem Senat die Beendigung dieses Verfahrens und eine Neuplanung im Sinne der Pariser Ziele, MfG, H-OTTO

Ich schließe mich an, Variante C und D, bzw. es muss noch mehr durchdacht werden und so viel Denkmal schützen wie möglich.
Sonst eher Variante B