Nächster Halt: Lurup & Osdorf

Zukünftig sind noch mehr Menschen noch schneller unterwegs: Die U5 kommt nach Lurup und Osdorf – und das wird höchste Zeit. Zeit auch, sich zu informieren und mitzureden.

Grafik zeigt Streckenverlauf der U5 mit möglichen Verläufen zu den Haltestellen Lurup und Osdorf.

Zwei Stadtteile, viele zehntausende Menschen und bislang weder S- noch U-Bahn-Anschluss: Das soll sich mit der U5 ändern. Mit rund vier Kilometern Strecke und zwei U-Bahn-Haltestellen soll die U5-Strecke westlich der Arenen im Volkspark nach Lurup und Osdorf verlängert werden. Die Planungen sind gestartet. Nachgefragt bei Bettina Börgeling, Planerin bei der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH.

 
Wie ist der aktuelle Stand der Planung? 

Im September 2025 hat uns die Stadt beauftragt, in die Planungen einzusteigen, wo die Strecke verlaufen und Haltestellen liegen können. Dabei fangen wir nicht komplett bei Null an, sondern können auf Untersuchungen zu möglichen Strecken und Haltestellenlagen zurückgreifen. Diese haben wir 2019 im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung und eines Variantenvergleichs zwischen U- und S-Bahn erstellt. Damals hat die Stadt entschieden, den Hamburger Westen mit einer S-Bahn anzubinden. Die U5 sollte damit an den Arenen enden. 

 

Heißt das, dass es schon eine fertige Planung gibt? 

Nein, eine fertige Planung gibt es nicht. Die Betrachtungen von damals sind nur ein guter Ausgangspunkt für die nun stattfindende Untersuchung. Einige Streckenvarianten und Haltestellenlagen aus der damaligen Machbarkeitsuntersuchung scheiden in unserer jetzigen Betrachtung schon deshalb aus, weil sich inzwischen Rahmenbedingungen geändert haben. 

 

Bild zeigt Porträt von U5-Planerin Tina Börgeling
Welche Rahmenbedingungen sind das? 

Das betrifft etwa die Lage der U5-Haltestelle Arenen Volkspark – und damit auch den weiteren Verlauf der U5-Strecke gen Westen –, die damals noch offen war. Zudem liefern Voruntersuchungen der S-Bahn wichtige Erkenntnisse zu möglichen Auswirkungen des Schnellbahnbetriebs auf nahegelegene Forschungseinrichtungen, die in der Planung berücksichtigt werden müssen. Dazu kommt die Tatsache, dass der U5-Tunnel mit zwei kleineren Röhren (statt einer größeren) gebaut werden soll. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Machbarkeit von Streckenführungen. Aus diesen und weiteren Gründen sind aktuell nur noch wenige Streckenvarianten und Haltestellenlagen im Rennen. Aktuell ist es noch offen, wo die U5-Strecke nach Lurup und Osdorf verlaufen wird und Haltestellen liegen können. 

 

Können die zukünftigen U5-Fahrgäste noch mitreden? 

Selbstverständlich und darauf freuen wir uns auch schon sehr. Wie bei allen U-Bahn-Netzausbauprojekten plant die HOCHBAHN auch hier, die Menschen vor Ort frühzeitig mitzunehmen. Am 10. Januar laden meine Kolleg*innen und ich sie deshalb zu zwei offenen Veranstaltungen in Lurup und Osdorf ein. Dort wollen wir den aktuellen Planungsstand vorstellen und mit ihnen ins Gespräch kommen, wo etwa die Haltestellen liegen können, aber auch zu allen anderen Themen, die sie im Zusammenhang mit der U5 bewegen. Darüber hinaus gibt es Online-Dialoge, in dem sich alle auch digital mit Ideen und Anregungen einbringen können. Diese fließen, wo möglich, in die Planung ein. Denn die Menschen vor Ort kennen ihren Stadtteil am besten. Wir freuen uns schon darauf, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, für die wir die U5 planen und bauen. 

 

Wie geht es jetzt weiter? 

Aktuell befinden wir uns in der Grundlagenermittlung, daran schließt sich die Vorplanung an. Im Frühjahr wird es voraussichtlich erste Zwischenergebnisse zu den Varianten geben. Mit dem Ergebnis der Vorplanung ist Ende 2026 zu rechnen.  

 

An ihrem östlichsten Ende wird die U5 schon gebaut – wann fährt sie in Lurup und Osdorf? 

Ziel ist es, die weitere Planung und auch den späteren Bau dieses Abschnitts so in die bisher vorliegende Terminschiene der U5 zu integrieren, dass eine Fertigstellung um das Jahr 2040 möglich ist. 

 

Welche Bedeutung hat das Projekt für Sie?

Ich freue mich sehr, die U5-Verlängerung nach Lurup und Osdorf zu planen, weil ich das Thema von Beginn an begleitet habe. Bereits die Machbarkeitsuntersuchung für den Hamburger Westen, die wir damals gemeinsam mit der S-Bahn erstellt haben, habe ich betreut. Gerade diesen Bereich anzubinden, wo die Menschen schon so lange auf einen U- oder S-Bahn-Anschluss warten, ist eine sehr wertvolle Aufgabe.

 

Weitere Informationen 

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Kommentare

Gespeichert von Bruno Dornecker aus Lurup am Mi., 17.12.2025 - 13:32

In Lurup sollte die U5-Haltestelle in Lurup Mitte sein, etwa am Eckhoffplatz. Die S-Bahn-Station Elbgaustraße befindet sich breits an der Grenze zu Lurup, da sollte sich die U-Bahn-Station nicht auch noch an der Grenze zu Bahrenfeld befinden. Durch den Bau der Linie unter dem Lüttkamp und weiter in Richtung Osdorf wird die Desy-Anlage des HERA Rings nicht durch Elektro-Magnetische Störfelder gestört und dieser Bau spart auch ein paar Kilometer.

Die Station sollte nahe dem Zentrum liegen, da bereits die S-Bahn-Station in Eidelstedt liegt, sollte die U-Bahn-Station nicht auch noch vom Zentrum entfernt, nahe bei Bahrenfeld liegen. Es wid nicht behauptet, dass die U-Bahn-Station in der nähe der S-Bahn-Station liegt, sondern das Gegenteil ist gemeint.

Gespeichert von DirkHamburg am Do., 18.12.2025 - 09:32

Hallo,
vielen Dank für den Artikel!
Mich würde interessieren, warum für die U-Bahn zwei kleine Röhren gebaut werden, anstatt einer großen. Gibt es da bautechnische oder später betriebliche Gründe, die für das eine oder gegen das andere sprechen?

Ich als Laie hätte vermutet, dass für eine Röhre nur einmal Aufwand betrieben werden muss, nur ein Fluchtweg uswusf., und dass deshalb eine Röhre wirtschaftlicher wäre?

Moin Dirk, 

vielen Dank für Ihre Frage und das Interesse am Bau der U5.

Ob die Strecke der U5-Verlängerung nach Lurup und Osdorf mit einer großen Tunnelröhre oder zwei kleinen Tunnelröhren gebohrt wird, ist Gegenstand der aktuell laufenden Planung. Daher kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage dazu getroffen werden.

Grundsätzlich unterscheiden sich beide Bauweisen in vielen Aspekten. Dazu zählt u.a. die mögliche Tiefenlage der Tunnel, da mit zwei kleineren Tunnelbohrmaschinen weniger tief unter der Erde gebohrt werden kann als mit einer großen Tunnelbohrmaschine. Grund hierfür ist die notwendige Erdschicht (auch Überdeckung genannt), die über dem Tunnel liegen muss und sich dabei am Durchmesser des Schneidrads der Tunnelbohrmaschine orientiert: Je größer die Maschine, umso größer der Abstand zur Oberfläche. Entsprechend können die Haltestellen einer Strecke, die mit zwei kleinen Tunnelbohrmaschinen gebohrt werden, näher unter der Oberfläche liegen und bedeuten damit kürzere Wege für die Fahrgäste. Die geringere Tiefenlage würde zudem für weniger tiefere Baugruben für Haltestellen und Notausstiege bedeuten.

Zwei kleine Tunnelröhren ermöglichen zudem einen Mittelbahnsteig, der in verkehrlicher und betrieblicher Hinsicht optimal ist. Auch sind die Radien, die zwei kleine Tunnelbohrmaschinen fahren können, flexibler und ermöglichen somit andere Streckenführungen. Auf der anderen Seite besteht ein Vorteil einer großen Tunnelröhre mit zwei Gleisen darin, dass die Gleiswechsel im Tunnel flexibel angeordnet werden können und keine zusätzlichen Baugruben erfordern.

Diese und viele weitere Aspekte fließen in die Planung für die U5-Verlängerung nach Lurup und Osdorf ein. Grundsätzlich ist das Bauen mittels Tunnelbohrmaschinen setzungsarm, sicher und hat sich weltweit bewährt. Es wurde schon vielfach in innerstädtischen Bereichen in Deutschland, Europa und weltweit angewendet. Auch in Hamburg ist es ein erprobtes Bauverfahren, z.B. wurden die Tunnelstrecken der U4 vom Jungfernstieg in die HafenCity und der S1 von Ohlsdorf zum Hamburger Flughafen oder die U2 vom Berliner Tor über Hauptbahnhof – Jungfernstieg bis zum Schlump im Vortrieb errichtet.

Gespeichert von Chris am Fr., 19.12.2025 - 19:59

Wenn man Hamburg in Ost-West Richtung queren will, muss man jetzt schon immer auf Busse ausweichen oder über den Hauptbahnhof fahren. Hier wird eine Chance vertan!
Man sollte ab dem geplanten Halt UKE/Gärtnerstraße direkt nach Osten Richtung Borgweg planen. Alle entfallenen Halte auf der übrigen Strecke sind bereits ausreichend gut an das S/U-Bahn-Netz angebunden, aktuell wäre es nur nachverdichten in "reichen" Stadtteilen. Es gibt Tausende Pendler und Schüler die diese Verbinung bevorzugen würden. Man muss den Verkehrsfluß insgesamt betrachten und nicht nur in den Bussen und Bahnen messen, sondern auch den Kfz-Verkehr (Ring 2 & Ring 3)!
Wer zum Hauptbahnhof/ ins Zentrum will, kann immer noch Stellingen, Hagenbecks, Borgweg oder Barmbek ausreichend gut umsteigen.
Durch die kürzere Streckenführung würde man auch Unmengen an Geld und Zeit sparen!

Gespeichert von Thomas am Mo., 29.12.2025 - 13:18

Ist auch bereits angedacht die U5 im Osten von der aktuellen Endhaltestelle Bramfeld zu verlängern? Durch eine Verlängerung bis zur U1-Farmsen oder U1-Oldenfelde und ggf. weiter Richtung Rahlstedt (S4?) würde eine Ost-West-Umsteigeverbindung entstehen, ohne dass man über den Hauptbahnhof fahren muss. Das entlastet sicherlich auch den Verkehr auf der Steilshooper Allee.

Moin Thomas,  

vielen Dank für Ihre Frage und das Interesse an der U5.  

Mit der Streckenführung der neuen U-Bahn-Linie U5 werden die in einer Konzeptstudie ermittelten Potentialgebiete an das Schnellbahnnetz angebunden, also dicht besiedelte Stadtteile Hamburgs mit einer bisher unzureichenden ÖPNV-Anbindung. Grundsätzlich ist eine Ost-West-Verbindung möglich, allerdings fehlt es an einer angemessenen Nachfrage. Eine östliche Weiterführung der U5 wäre grundsätzlich möglich, wird jedoch aktuell nicht weiterverfolgt, da Farmsen bereits mit der U1 an das Schnellbahnnetz angeschlossen ist und auch Rahlstedt verfügt mit der Regionalbahn über einen Anschluss.  

An mehreren U5-Haltestellen wird es zudem in Zukunft die Möglichkeit geben, in andere U- und S-Bahnen umzusteigen, wie beispielsweise in die U1 an der Sengelmannstraße. 

Gespeichert von Frederik am Mi., 31.12.2025 - 18:57

Liebe Hochbahn, ich Frage mich die ganze Zeit, warum der zusätzliche Schlenker um die Alster zum Hauptbahnhof für die Streckenführung gewählt wurde. Was meiner Meinung nach in der Stadt Hamburg am meisten fehlt, ist eine schnelle und effiziente Querverbindung, wie sie aktuell nur die U3 als Ringbahn in einem sehr begrenzten Raum leistet. Hier wäre eine Verbindung zwischen beispielsweise UKE und Sengelmannstraße praktisch gewesen. Dies wäre auch im Zeitgeist von care work, wie es beispielsweise in "unsichtbare Frauen" thematisiert wird. Die Aussparung des Hauptbahnhofs, welcher sowieso bereits stark überlastet ist, wäre ebenfalls kein Problem, da genug Haltestellen auf dem Weg liegen, von welchen schnelle Verbindungen zum Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereits existieren.

Moin Frederik,  

vielen Dank für Ihren Beitrag. Eine Querverbindung, wie die von Ihnen vorgeschlagene, ist zwar theoretisch sinnvoll, allerdings fehlt es an einer angemessenen Nachfrage, die einen solchen U-Bahnbau rechtfertigt. Drängender ist die Umsetzung der gewählten Streckenführung der U5, um steigenden Fahrgastzahlen in der weiter wachsenden Metropole wirkungsvoll zu begegnen. Dabei bindet die U5 Stadtteile ans Schnellbahnnetz an, die bisher noch nicht über einen S- oder U-Bahn-Anschluss verfügen und entlastet dabei u.a. bereits heute stark frequentierte Buslinien (u.a. MetroBuslinie 5). 

Die Haltestelle Hauptbahnhof ist als Verkehrsknotenpunkt für viele Fahrgäste nach wie vor ein wichtiges Ziel und Umstiegsort zu allen Linien des Nah-, Regional- und Fernverkehrs. Modellberechnungen zeigen, dass nach Fertigstellung der U5 täglich rund 90.000 Fahrgäste den Hauptbahnhof mit der U5 erreichen werden. Die U5 wird dabei ihre eigenen Bahnsteige nutzen und schafft so zusätzliche Kapazitäten, die damit bestehende Linien entlasten wird. Mehr dazu können Sie auch hier lesen.  

Wer nördlich der Alster queren will, kann in Zukunft an der U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße am selben Bahnsteig von der U5 in die U1 umsteigen. An der U-Bahn-Haltestelle Kellinghusenstraße ergibt sich ein weiterer Umstieg, um die U3 zu erreichen. 

Gespeichert von Robert am Mi., 07.01.2026 - 21:37

Ich bin etwas skeptisch, was die U5 Richtung Hamburger Stadtzentrum und weiter zum Flughafen angeht (aber nicht ganz bis zum Flughafen).

Bei jeder Planung muss der Westen Hamburgs besser an den Flughafen durch öffentliche Verkehrsmittel angebunden werden. Ansonsten ziehe ich immer das Auto (20 Minuten Fahrtzeit) der über einstündigen Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

Gespeichert von Gast am So., 11.01.2026 - 17:39

Guten Tag,
ich finde es gut, dass man sich bei der Planung beteiligen kann.
Ich würde die Linien völlig anders planen.
Die U5 würde ich wie die U4 (alt bzw. historisch) planen bzw. hätte diese wie folgt geplant.
U-Bahn-Linie U4 (Hamburg, alt) - Google bzw. Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn-Linie_U4_(Hamburg,_alt)
https://www.u-bahnnetz-hamburg.de/abschnitt/u4-alt
Damit würde sich die S-Bahn nur bis Bahrenfeld erledigen.
Die U1 würde ich am Stephansplatz ausfädeln und über Grindel - Siemersplatz - Niendorf-Markt - nach Burgwedel führen.
Anbei noch weitere, interessante Links:
https://www.horstbu.de/planhha/planhha.htm
https://www.horstbu.de/fundgrube/u4kritik.htm
Alle Linien laufen über Jungfernstieg bzw. Hauptbahnhof; also sternförmig.
Es müsste wie in Berlin ein "vermaschtes" Netz geben; dort laufen auch nicht alle Linien über Hauptbahnhof oder Bahnhof Zoo.
Es gab dort mal einen sog. "200 km Plan" mit vielen Vorbauten.
In Hamburg gab es ja Vorbauten für die "alte" U4 und eingen geplanten "Alsterhalbring":
https://de.wikipedia.org/wiki/Alsterhalbring
https://linieplus.de/proposal/hamburg-u6-oder-auch-noch-ein-alsterhalbr…
https://www.u-bahnnetz-hamburg.de/alteplanung
Auch wenn man die jetzige U5 wohl jetzt so baut wie geplant, würde ich folgende Ergänzung vornehmen:
Eine U55 von Osdorf bzw. Lurup über Stellingen - Hagenbecks Tierpark - Siemersplatz - dann weiter Richtung Sengelmannstraße, so dass man nicht mehr über die Innenstadt fahren muss.

Gespeichert von Martin am So., 25.01.2026 - 04:42

Die Haltestelle Osdof dürfte wohl im Bereich des Immenbusch liegen. Hier sollte ein kleiner ZOB gebaut werden. . Eine Verlängerung nach Schneefeld ist naheliegend, jedoch rate ich davon ab, weil es SH-Gebiet ist, dies die Kommunen bezahlen müssten und dann sähe es traurig aus mit der Taktung.
Wichtiger wäre eine Anbindung an die S-Bahn in Iserbrook (Netzwirkung!)

Gespeichert von Gast am Do., 30.04.2026 - 17:52

die aktuelle Planung der U5 mit dem Endpunkt am Osdorfer Born sollte dringend um eine Fortführung nach Westen über das Elbe Einkaufszentrum (EEZ) bis hin zu einem Anschluss an die S-Bahn (z. B. Klein Flottbek) ergänzt werden. Nur so wird die U5 zu einer echten strategischen Querverbindung, die den Hamburger Westen sinnvoll mit den nördlichen Zentren wie Eppendorf verknüpft.
Aktuell ist die Verbindung zwischen den Elbvororten und Stadtteilen wie Eppendorf oder Winterhude schienentechnisch unzureichend. Fahrgäste sind oft gezwungen, auf den bereits überlasteten Ring 2 auszuweichen, da Busverbindungen im Berufsverkehr im Stau stehen. Eine verlängerte U5 würde den Ring 2 massiv vom Individualverkehr entlasten, indem sie eine schnelle, schienengebundene Alternative zum Auto schafft. Das EEZ als massiver Verkehrsmagnet muss hierbei zwingend direkt integriert werden.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die direkte Anbindung der Elbvororte an den Bereich Stellingen. Bewohner aus dem Westen könnten so endlich ohne Auto oder langwierige Busfahrten direkt mit der Bahn zu den Arenen gelangen. Ohne diesen Lückenschluss zur S-Bahn bleibt die U5 im Westen eine Sackgasse. Um die Mobilitätswende im Hamburger Westen zum Erfolg zu führen, muss die Bahn dort fahren, wo heute die Autos auf dem Ring 2 stehen. Ich rege daher an, diese Erweiterungsoption fest in die kommenden Planungsschritte aufzunehmen und die U5 als echten Netzschluss für den gesamten Hamburger Norden und Westen zu realisiere

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