Behörde prüft Planung für U5-Abschnitt

Für den U5-Abschnitt von der City Nord bis zur Jarrestraße läuft das Planfeststellungsverfahren. Die Planungsunterlagen wurden inzwischen fortgeschrieben und werden im Rahmen des laufenden Verfahrens öffentlich ausgelegt.

Diese Visualisierung zeigt den zukünftigen Bahnsteig der U5-Haltestelle Borgweg, sowie den Aufgang zum bestehenden U3-Bahnsteig.

Die U5 von Bramfeld in die City Nord wird bereits gebaut. Die Planung für den folgenden Abschnitt bis zur Jarrestraße, der die U5-Haltestellen Borgweg und Jarrestraße einschließt, ist erfolgreich abgeschlossen und die HOCHBAHN hat den Genehmigungsantrag dafür gestellt. Jetzt prüft die Planfeststellungsbehörde die eingereichten Unterlagen zum Bau des U5-Abschnitts und beteiligt dazu auch die Öffentlichkeit, Behörden, Träger öffentlicher Belange und anerkannte Naturschutzvereine. Dazu wurden die Planunterlagen zunächst bis zum 25. März 2025 öffentlich ausgelegt. Alle Interessierten konnten diese einsehen und sich gegenüber der Behörde zu dem Plan äußern.

 

AKTUALISIERUNG (28.08.2026):

Parallel zum laufenden Planfeststellungsverfahren für den U5-Abschnitt von der City Nord bis zur Jarrestraße haben sich aufgrund von vertieften fachlichen Untersuchungen und weiterentwickelten Planungen teilweise Anpassungen und Ergänzungen in den Planungsunterlagen ergeben. Diese Änderungen werden im Rahmen des laufenden Verfahrens vom 1. bis 30. September 2026 öffentlich im Bezirksamt Hamburg-Nord, Kümmelstraße 6, 20249 Hamburg, ausgelegt sowie sind online veröffentlicht.

Die Frist zur Abgabe von schriftlich eingereichten Einwendungen und Stellungnahmen bei der Planfeststellungsbehörde oder im oben genannten Bezirksamt läuft bis zum 14. Oktober 2026. Die im Rahmen der ersten Auslegung eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen behalten ihre Gültigkeit und werden im weiteren Verfahren berücksichtigt.

Die Änderungen betreffen im Wesentlichen die Anpassung von Baufeldern, die Optimierung des Flächenbedarfs sowie die Fortschreibung umweltfachlicher und artenschutzrechtlicher Maßnahmen. Aufgrund neu hinzugekommener Anforderungen im Rahmen von Planfeststellungsverfahren wurden außerdem die wasserrechtlichen Anträge überarbeitet und vertiefende Unterlagen zum Bauwasser- und Bodenmanagement erarbeitet.

 

Was ist das Planfeststellungsverfahren?

Es ist das formelle Verfahren, in dem die Genehmigungsbehörde die eingereichten Planunterlagen zum U-Bahn-Bau ausführlich untersucht, z.B. darauf, dass die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Zugleich ermittelt sie in dem Prozess alle von dem Vorhaben betroffenen privaten und öffentlichen Belange und wägt sie miteinander ab. Geht die Abwägung der Genehmigungsbehörde schließlich zugunsten des Vorhabens aus, erteilt sie einen sogenannten Planfeststellungsbeschluss, der zum Bau der U-Bahn berechtigt.

 

Wie geht’s weiter?

Wenn das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen ist, soll der Bau des 2,3 Kilometer langen U5-Abschnitts beginnen. 2033 soll die U5 am Borgweg, 2035 an der Jarrestraße halten. Jederzeit ansprechbar zu allen Fragen rund um das Projekt ist der HOCHBAHN-Beauftragte Frederik Ahlmann-Eltze. Seine Kontaktdaten finden Sie hier.

 

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Kommentare

Gespeichert von Maren Harder am Do., 03.04.2025 - 15:29

Als Mitglied in einem Wassersportverein wünsche ich mir, dass beide Kanäle für Ruderer und Kanuten an der Barmbeker Straße eine Durchfahrt erhalten. Was für die Fische möglich ist aus Naturschutzgründen, sollte für die MENSCHEN genauso wichtig sein. Sport ist gesund, fördert die soziale und gesellschaftliche Kompetenz UND das Motto der Stadt Hamburg lautet "SPORTSTADT"

Gespeichert von Andreas Harder am Fr., 04.04.2025 - 15:05

Liebes Hochbahn-Planugsteam, warum braucht man vom Borgweg bis zur Jarrestrasse 2 Jahre? Bei den U4-Erweiterungen hat man schon den Eindruck, dass Planung und Bau viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Der Blick in andere Länder zeigt, dass es wesentlich zügiger gehen könnte. Warum nich an mehreren Punkten gleichzeitig beginnen?

Moin Andreas und vielen Dank für den Kommentar.  

Grundsätzlich ist es so, dass sich die Bauarbeiten für die U5 in unterschiedliche Phasen und Abschnitte unterteilen lassen. Für den Abschnitt zwischen Borgweg und Jarrestraße werden die Bauarbeiten voraussichtlich Ende 2026 mit Leitungsbauarbeiten beginnen. Die Inbetriebnahme des Abschnittes von der City Nord bis zu Haltestelle Borgweg ist für Ende 2033 geplant, die Inbetriebnahme auf dem Abschnitt von der Haltestelle Borgweg bis zur Haltestelle Jarrestraße für Ende 2035. Insofern ist die Bauzeit deutlich länger als die von ihnen erwähnten zwei Jahre. 

Die Bauphase für die Herstellung der Baugrube und der unterirdischen Bauwerke wird im Vergleich zur Gesamtbauzeit einen verhältnismäßig kurzen Anteil einnehmen. Wir versichern Ihnen, dass wir die Baumaßnahmen grundsätzlich so schnell und effektiv wie möglich planen. Allerdings müssen wir auch die gesetzlichen Regelungen und die örtlichen Randbedingungen wie die Anwohner*innenversorgung, das Aufrechterhalten des Verkehrs, den Baugrund und das Grundwasser, den Lärmschutz und vieles Weitere berücksichtigen. Diese Faktoren verlängern zwar die Planungs- und Bauzeit, sorgen aber zugleich dafür, dass Projekte nachhaltig, verantwortungsbewusst und im Einklang mit den Bedürfnissen der Stadtgesellschaft umgesetzt werden. 

Gespeichert von Caroline von Grone am Do., 17.04.2025 - 14:07

Bitte lassen Sie das wundervolle grüne Areal der Kleingärten unberührt und nutzen Sie befestigte Flächen für die Baustelleneinrichtung! Das ist einfach schrecklich, diese grüne Lunge des Bezirks zu zerstören!
Mit freundlichen Grüßen

Gespeichert von Gast am So., 10.08.2025 - 09:15

Auf der Strecke von City Nord nach Borgweg werden ja eingleisige Tunnelvortriebsmaschinen genutzt. Fahren dort zwei solcher Maschinen fast gleichzeitig oder wird nur eine genutzt, die 2x hintereinander die Strecke gleiche Strecke fährt? Wie sieht es auf den weiteren Abschnitten der U5 aus?

Sie haben Recht: Die Strecke von der City Nord zum Borgweg wird in geschlossener Bauweise mittels zweier Tunnelröhren (unterhalb des Stadtparkes) hergestellt. Nach aktuellem Planungsstand werden diese beiden Röhren mittels einer Tunnelvortriebsmaschine hergestellt. Diese fährt zuerst von der Haltestelle City-Nord zur Haltestelle Borgweg. Anschließend wird der zweite Tunnel hergestellt.   

Auf dem restlichen Abschnitt der U5 ist es aktuell noch in der Planung, ob und wenn ja wie viele Tunnelvortriebsmaschinen parallel im Einsatz sein werden. Hier ist auch noch in der Abstimmung, ob es sinnvolle Teilabschnitte geben wird, die schon vorzeitig fertiggestellt werden könnten. Mehr dazu lesen Sie hier.  

Gespeichert von Anwohner am Di., 02.12.2025 - 17:37

Moin liebes Planungsteam der Hochbahn!
Uns würde interessieren, ab wann mit Straßensperrungen und Tunnelbohrarbeiten im Bereich der künftigen Haltestelle "Jarrestraße" zu rechnen ist.

Guten Tag und vielen Dank für Ihr Interesse am Bau der U5.

Der Tunnel zwischen den U5-Haltestellen Borgweg und Jarrestraße sowie die Haltestellen selbst werden in offener Bauweise erstellt (ohne Tunnelbohrmaschine). Eine anschauliche Grafik sowie weitere Informationen zu dem Thema können Sie sich gerne hier anschauen. Geplant ist, dass südlich an die Haltestelle Jarrestraße angrenzend, eine Tunnelbohrmaschine ihre Arbeit Richtung Innenstadt aufnehmen wird.

Der U5-Abschnitt von der City Nord bis zur U5-Haltestelle Jarrestraße befindet sich aktuell im Planfeststellungsverfahren. Bei planmäßigem Verlauf erwartet die HOCHBAHN U5 Projekt GmbH den Beschluss im Jahr 2026. Wenn der Beschluss vorliegt, kann mit den ersten Arbeiten begonnen werden. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, informieren wir dazu unter anderem auf dieser Website. 

Gespeichert von Stefan 66 am Sa., 20.12.2025 - 23:53

Hallo,
wir stehen vor der Entscheidung, eine Wohnung an der Ecke Wiesendamm/Barmbeker Str. zu kaufen. Jetzt sind wir natürlich durch die geplanten Arbeiten sehr verunsichert. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird die Barmbeker Strasse an dieser Stelle jeweils halbseitig aufgegraben. Was passiert im Wiesendamm. Kann man den genauen Umfang/Beteich der geplanten Arbeiten irgendwo genau erkennen? Vielen Dank

Gespeichert von Moderation am Fr., 16.01.2026 - 14:43
Antwort auf von Stefan 66

Hallo Stefan,  

vielen Dank für Ihre Anfrage. 

Aktuell befindet sich dieser U5-Abschnitt im Planfeststellungsverfahren. In den dazugehörigen Unterlagen werden Aussagen zur Bauausführung und damit zur Betroffenheit benachbarter Straßen getroffen. Die Unterlagen finden Sie hier. Im Ordner DL 26.00_Baulogistik_Verkehrsführung sind die relevanten Informationen hinterlegt. Im Unterordner 26.10 befindet sich die Verkehrsführung für den Wiesendamm.

Die U5-Haltestelle wird in der Barmbeker Straße gebaut. Während der Bauarbeiten wird auf dieser je Fahrtrichtung eine Spur – insgesamt also zwei Spuren – aufrechterhalten. Die Baumaßnahmen an der Barmbeker Straße sind sehr dynamisch und erfolgen innerhalb des eigenen Baufeldes.

Die Nutzung des Wiesendamms wird dabei eng an die jeweiligen Baufortschritte auf der Barmbeker Straße gekoppelt werden. Während der gesamten Bauphase wird es voraussichtlich so sein, dass der Wiesendamm in unterschiedlichen Abschnitten und Zeiträumen in seiner Funktionalität beeinträchtigt wird. Es wird Bauphasen geben, in denen der Wiesendamm in Richtung Barmbeker Straße als Sackgasse ausgeführt wird, um die erforderliche Baulogistik – einschließlich Materialanlieferung und Baustellenorganisation – abwickeln zu können. In anderen Phasen hingegen soll der Wiesendamm temporär wieder als Verkehrsweg geöffnet werden, um eine durchgehende Verbindung zur Barmbeker Straße sicherzustellen und die Erreichbarkeit des umliegenden Verkehrsnetzes zu gewährleisten.

Die zeitliche Abfolge dieser Nutzungsänderungen ist nicht statisch, sondern stark abhängig vom Fortschritt der Bauarbeiten und den jeweiligen bautechnischen Erfordernissen. Eine präzise Terminierung kann daher nur in enger Abstimmung mit dem Bauablaufplan erfolgen. Die Phasenübergänge sind dynamisch und erfordern eine kontinuierliche Anpassung der Verkehrsführung sowie eine frühzeitige Kommunikation mit den betroffenen Verkehrsteilnehmer*innen und Anlieger*innen. Zum Baustart wird es u.a. einen Bauablaufplan geben, über den wir auch u.a. auf dieser Website informieren werden.

Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an den U5-Beauftragten Frederik Ahlmann-Eltze (frederik.ahlmann-eltze@hochbahn.de). Sobald es Neuigkeiten zum Projektstand gibt, informieren wir darüber unter anderem auf dieser Website.  

In Ihrer obigen Antwort schreiben Sie am 16.1.26:
"Zum Baustart wird es u.a. einen Bauablaufplan geben, über den wir auch u.a. auf dieser Website informieren"
Mittlerweile sind einige Monate vergangen und es gibt auf dieser Seite keine aktuellen Informationen. Oder habe ich etwas übersehen?
In der Jarrestadt beginnt langsam die Gerüchteküche zu brodeln.
Denn nicht nur durch den Bau der U5 - sondern auch durch die Baumaßnahmen auf Kampnagel - werden sich über sehr, sehr viele Jahre für die Anwohnenden erhebliche Einschränkungen und Belastungen ergeben.
Es ist sicherlich auch im Interesse der Hochbahn,
dass Gerüchte durch sachliche sachliche Informationen ersetzt werden. Aber bitte ohne die üblichen euphemistischen Aussagen und Mitteilungen, da diese nicht immer sehr glaubwürdig rüberkommen.
Aus diesem Grunde bitte ich Sie, auch dann, wenn keine konkreten Anfragen vorliegen, die Anwohnenden kontinuierlich über den jeweils aktuellen Planungenstand und über die Umsetzung der baulichen Maßnahmen zu informieren.
Bitte nehmen Sie wahr, dass sehr viele Menschen große Befürchtungen und erhebliche Ängste haben, dass ihr geliebtes Lebens- und Wohnumfeld über einen sehr langen Zeitraum massiven Schaden nimmt.
Obwohl die Hochbahn sich schon seit Jahren um eine angemessene Informationspolitik bemüht, scheint es vielen Bürgerinnen und Bürgern erst langsam bewusst zu werden, was da in der nächsten Jahren auf sie zukommt.

Hallo Frau Nommensen,

vielen Dank für Ihren Beitrag und, dass Sie Ihre Gedanken mit uns teilen. Wir können das große Interesse an dem Thema absolut nachvollziehen, allerdings gibt es inzwischen keinen neueren Stand als den unserer Antwort vom 16. Januar 2026. Die Planung des U5-Abschnitts von der City Nord bis zur Jarrestraße befindet sich nach wie vor im Planfeststellungsverfahren. Da es sich dabei um ein laufendes Verfahren handelt und die Genehmigungsbehörde Herrin desselben ist, kann hier keine weitere Auskunft dazu gegeben werden.

Wie oben geschrieben wird es zum Baustart einen konkreten Bauablaufplan sowie detaillierte Informationen zur Beeinträchtigung etwa von Verkehrswegen geben. Zudem werden wir zum Baustart mit einer Veranstaltung in den Stadtteil kommen, auf der unsere Expert*innen das Vorgehen vor Ort erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Dies haben wir in der Vergangenheit bereits in allen Stadtteilen, in denen sich die U5 bereits im Bau befindet, jeweils zum Baustart so angeboten.

Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Sobald es Neuigkeiten zum Thema gibt, werden wir darüber auf dieser Website informieren. In der Zwischenzeit freuen wir uns, wenn Sie mit unserem U5-Beauftragten Frederik Ahlmann-Eltze Kontakt aufnehmen, etwa per E-Mail unter frederik.ahlmann-eltze@hochbahn.de

Erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort. Zwar habe ich durchaus Verständnis, dass Sie an dieser Stelle keinen konkreteren Ausblick auf die anstehenden Beeinträchtigungen geben können/wollen.
Das Gutachten zum Lärm in der Bauphase ist aber schon sehr konkret. Wer der darin prognostizierten Lärmbelastung durch Umzug ausweichen will/muss, gerät vermutlich unter erheblichen Zeitdruck. Einige Anwohnende sind schon auf der Suche nach Ersatzwohnraum. Die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg führt aber für viele Menschen sicherlich dazu, dass diese Option für sie gar nicht umsetzbar ist.
Werden die von Ihnen angesprochenen Expertinnen und Experten auch hier den Betroffenen hilfreiche Informationen und Unterstützungsangebote bieten können?
Wer kümmert sich konkret um die Menschen, die in ihrer Lebens- und Wohnsituation durch die offene Bauweise ganz elementar und eventuell auch gesundheitsgefährdend beeinträchtigt werden. Diese Aspekte/Probleme erst mit Baubeginn zu klären und zu bearbeiten entspricht nicht meinem Verständnis von Transparenz und Bürgernähe.

Weiterhin mit freundlichen Gruß
Anja Nommensen

Hallo Frau Nommensen,

vielen Dank für Ihren Beitrag und die darin geäußerten Sorgen. Uns ist bewusst, dass die im Gutachten dargestellten Lärmbelastungen bei vielen Anwohnenden Verunsicherung auslösen. Solche Prognosen betreffen nicht nur abstrakte Werte, sondern werfen sehr konkrete Fragen für den Alltag und die persönliche Lebenssituation auf.

Gleichzeitig ist wichtig zu betonen, dass sich aus den derzeitigen Prognosen nicht automatisch für alle Betroffenen ein zwingender Handlungsbedarf, etwa ein Umzug, ableitet. Welche Auswirkungen tatsächlich entstehen, hängt maßgeblich vom konkreten Bauablauf und der jeweiligen Situation vor Ort ab. Dieser wird erst näher am Baustart verbindlich festgelegt und lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht im Detail darstellen.

Vor diesem Hintergrund ist es uns ein Anliegen, frühzeitig im Austausch zu bleiben, Hinweise aus der Nachbarschaft aufzunehmen und Informationen transparent weiterzugeben, sobald sie belastbar vorliegen. Erfahrungen aus anderen Projektabschnitten zeigen, dass sich Fragen und Lösungen häufig erst im Zusammenspiel von Planung, Bauablauf und individueller Situation konkretisieren lassen.

Der Dialog, auch hier im öffentlichen Raum, ist ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses und hilft uns, unterschiedliche Perspektiven besser zu berücksichtigen. 

Gespeichert von Michael Kahnt am Fr., 20.02.2026 - 07:52
Antwort auf von Stefan 66

Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich mir auf der Ecke keine Wohnung kaufen bzw. erst nach 2033.
Der Blick auf die Unterlagen mit der Verkehrsführung ist beeindruckend. Die Dimensionen sind auf dem Papier sind schon gigantisch.
Wenn die Arbeiten dann richtig losgehen, dann stehen die Schlitzwandbager direkt vor der Hauswand. Die großen Baukräne leuchten das Baufeld die ganze Zeit aus. Der Wiesendamm wird teilweise Sackgasse, Der Krohnskamp wird teilweise Sackgasse. Die U3 muss in dem Bereich dann auch für eine gewisse Zeit gesperrt werden. Und die Baustelleneinrichtungsfläche zieht sich ab Phase drei sogar bis hinter die Häuser an der Ecke Wiesendamm/Barmbeker Straße.

Gespeichert von Gast am Mo., 31.08.2026 - 11:53

Welche Folgen hat die erneute Auslegung auf den Zeitplan? Ursprünglich hatte man ja gehofft, dass der Planfeststellungsbeschluss im Herbst diesen Jahres eingeht und bereits erste bauvorbereitende Maßnahmen in diesem Jahr starten können. Das wird nun wohl nicht mehr zu halten sein, oder gibt es da ein beschleunigtes Verfahren?

Moin und vielen Dank für Ihre Frage!

Bei optimalem Verfahrensverlauf rechnen wir mit einem Beschluss im Jahr 2026. Da mit einer Neuauslegung üblicherweise ebenso Einwendungen und Stellungnahmen der Öffentlichkeit sowie dazugehörige Erwiderungen vonseiten der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH einhergehen, die im Anschluss von der Behörde geprüft und abgewogen werden müssen, halten wir es als HOCHBAHN U5 Projekt GmbH für möglich, den Beschluss im nächsten Jahr zu bekommen. Grundsätzlich handelt es sich beim Planfeststellungsverfahren um ein laufendes Verfahren, dessen Herrin die Genehmigungsbehörde ist. Entsprechend kann nur die Behörde über die Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses befinden.

Der Planfeststellungsbeschluss kommt Ende 2026.
Wie genau geht es dann weiter? Wie ist der grobe Zeitplan für den Bereich von der City Nord bis zur Jarrestraße? Wie passt der Teilbereich dann in den Gesamtplan die U5 bis in die 2040er Jahre auf der ganzen Strecke in Betrieb zu nehmen?

Gespeichert von Moderation am Mi., 09.09.2026 - 12:23
Antwort auf von Michael Kahnt

Hallo Herr Kahnt,

vielen Dank für Ihre Fragen. Wie oben geschrieben, rechnen wir bei optimalem Verfahrensverlauf mit einem Beschluss im Jahr 2026. Da mit einer Neuauslegung üblicherweise ebenso Einwendungen und Stellungnahmen der Öffentlichkeit sowie dazugehörige Erwiderungen vonseiten der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH einhergehen, die im Anschluss von der Behörde geprüft und abgewogen werden müssen, halten wir es als HOCHBAHN U5 Projekt GmbH für möglich, den Beschluss im nächsten Jahr zu bekommen. Da das Verfahren noch läuft und die Genehmigungsbehörde Herrin des Verfahrens ist, kann hier keine weitere Auskunft dazu gegeben werden. Entsprechend lassen sich erst mit Erhalt des Beschlusses konkrete Aussagen zum Baustart treffen.  

Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Sobald es Neuigkeiten zum Thema gibt, werden wir darüber auf dieser Website informieren. Zudem werden wir zum Baustart mit einer Veranstaltung in den Stadtteil kommen, auf der unsere Expert*innen das Vorgehen vor Ort erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Dies haben wir in der Vergangenheit bereits in allen Stadtteilen, in denen sich die U5 bereits im Bau befindet, jeweils zum Baustart so angeboten.

Was die Planung für den restlichen U5-Abschnitt betrifft: Gegenstand der laufenden Entwurfsplanung des U5-Abschnitts von der Jarrestraße bis zu den Arenen sind Überlegungen, welche Streckenabschnitte zuerst und parallel zu anderen gebaut werden könnten, um schneller eröffnet zu werden. Zudem ist mit der U5-Verlängerung nach Lurup und Osdorf Ende vergangenen Jahres ein weiterer U5-Abschnitt in der Planung dazugekommen. Ziel ist es, die weitere Planung und auch den späteren Bau des U5-Abschnitts von den Arenen nach Osdorf so in die bisher vorliegende Terminschiene der U5 zu integrieren, dass eine Fertigstellung um das Jahr 2040 möglich ist. 

Moin!

Wie lange ein Planfeststellungsverfahren dauert, lässt sich nicht pauschal sagen, da es - neben der Projektgröße allein - von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Zudem ist die Genehmigungsbehörde Herrin des Verfahrens, daher kann hier keine weitere Aussage dazu getroffen werden.

Gespeichert von Jens Ode am Mi., 09.09.2026 - 10:33

Die U5 ist unnötig, zu teuer und konstruktiv zu aufwändig (unattraktive Tieflage). Warum ist die U5 "plötzlich" so wichtig, wenn man sie 60 Jahre nicht "brauchte"? Die Hochbahn sollte gegenüber dem Senat mehr "Rückgrat" zeigen und verantwortlichen Politikern bessere und günstigere Alternativen, sprich Stadtbahn, aufzeigen. Der Mix von S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus ist der Schlüssel für moderne Mobilität. Die Stadtbahn ab Bramfeld, bereits 2014 planfeststellungsreif "startbereit", wäre besser, schneller, bequemer und günstiger. Nur mal so zu den Kosten: 25 km U5 = 1000 km Stadtbahn.....

Gespeichert von Michael Kahnt am Do., 10.09.2026 - 14:16
Antwort auf von Jens Ode

Ich kann den Einwand verstehen.
Ich persönlich halte die U-Bahn für das effizientere Verkehrsmittel.
Aus welcher Quelle stammt die Rechnung 25 km U5 = 1000 km Stadtbahn?

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