Vorbereitung für U3-Fuhle startet

Voraussetzungen für den Bau schaffen: Ende September beginnen die bauvorbereitenden Maßnahmen für den Neubau der U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße. Was Sie jetzt wissen müssen.

Visualisierung zeigt östlichen Zugang zur neuen U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße

Das Wichtigste vorweg: Der eigentliche Bau der neuen U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße beginnt erst Anfang 2027. Jetzt werden die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen. Im Bereich des zukünftigen Baufelds starten daher die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen.  

 

Was wird gemacht? 

Zunächst starten die bauvorbereitenden Maßnahmen im September mit dem Aufbau einer temporären Kabeltrasse, Kabelverlegungen und Baumfällungen. Anfang 2027 folgen dann weitere bauvorbereitende Maßnahmen wie Kampfmittelsondierungen, das Einrichten von Baustelleneinrichtungsflächen sowie weitere notwendige Arbeiten, um das Baufeld für die eigentliche Baumaßnahme vorzubereiten. 

  

Was bedeutet das konkret? 

Um das Baufeld vorzubereiten, müssen wichtige Kabel aus diesem heraus und um das Baufeld herum geführt werden. Dafür wird nördlich entlang des Bahndamms auf einer Länge von etwas 200 Metern eine provisorische Kabelbrücke sowie Querung über die Fuhlsbüttler Straße errichtet und die Kabel auf dieser verlegt. 

Für die Haltestelle mit ihren Zugängen und technischen Einrichtungen werden Flächen auf und am Bahndamm benötigt. Dafür müssen insgesamt 72 Bäume gefällt sowie Sträucher und Büsche entlang des Bahndamms entfernt werden, darunter auch solche, die bereits stark geschädigt oder nicht mehr entwicklungsfähig sind. 

Grundsätzlich haben die Planer die Anzahl der zu fällenden Bäume auf das unvermeidbare Minimum reduziert. Wo es technisch möglich war, haben sie die Planungen und auch die Architektur der Haltestelle so angepasst, dass besonders wertvolle Bäume erhalten werden. So wurde beispielsweise eine Flügelwand planerisch verändert, um eine prägende Rot-Eiche dauerhaft sichern zu können. 

Nach dem Bau wird’s wieder grün: Wenn die Haltestelle fertig ist, werden der Bahndamm, der Grünzug sowie der öffentliche Straßenraum rund um die Haltestelle neu gestaltet und umfangreich begrünt. Es werden neue Bäume sowie Sträucher und Stauden gepflanzt. Zudem werden Dach- und Fassaden der Haltestelle begrünt sowie neue Stauden-, Gehölz-, Wildblumen- und Grünflächen geschaffen. 

 

Was heißt das für die Anwohnerinnen und Anwohner? 

Die aktuell anstehenden Arbeiten führen v.a. zu Einschränkungen im Hardorffsweg. Alle Zugänge zu den Häusern bleiben uneingeschränkt nutzbar und auch die Tiefgaragenzufahrt im Hardorffsweg 10 bleibt für Autofahrende weiter zugänglich. Lediglich die Ausfahrt aus der Garage ist nur Richtung Westen möglich. Grund dafür ist, dass die Einmündung vom Hardorffsweg in die Fuhlsbüttler Straße für einen mobilen Kran für etwa ein bis zwei Wochen benötigt und daher voll gesperrt werden muss. Zudem fallen in diesem Zeitraum zwölf bis fünfzehn angrenzende Parkplätze im Hardorffsweg für Container und Umschlagsfläche weg. 

 

Visualisierung zeigt Vogelperspektive der neuen U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße

 

Sind die Busse von den Maßnahmen betroffen? 

Nein, der Betrieb der Buslinien im Bereich der Haltestelle Fuhlsbüttler Straße sind von den Maßnahmen nicht betroffen. 

 

Ist der Fußweg nördlich des Bahndamms von den Arbeiten betroffen? 

Der Fußweg nördlich vom Bahndamm wird zugänglich bleiben. 

 

Information vor Ort: Bei allen weiteren Fragen? 

Die HOCHBAHN setzt den intensiven Austausch mit den Menschen vor Ort fort, den sie 2020 begonnen hat: Um die Barmbekerinnen und Barmbeker zum Baustart detailliert zu allen Fragen rund um den Bauablauf zu informieren, wird es voraussichtlich Anfang des Jahres 2027 eine Informationsveranstaltung im Stadtteil geben. Dazu werden wir die Anwohnenden vor Ort rechtzeitig vorher einladen. 

Über alle weiteren Neuigkeiten informiert die HOCHBAHN umfassend auf dieser Website. Für Fragen vorab steht Ihnen Lukas Renken als Ansprechpartner zur Verfügung – erfahren Sie hier mehr über den neuen U3-Beauftragten.  

 

Weitere Informationen 

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Kommentare

Gespeichert von Michael Kahnt am Fr., 25.09.2026 - 08:40

Ich finde die Pläne großartig und sehe einen großen Nutzen für alle in der neuen Haltestelle.
Eine Frage habe ich, die die Hochbahn vielleicht nicht beantworten aber an die zuständigen Stellen weiterleiten kann.
Wie wird die regelmäßige Pflege der neu angelegten Grünflächen sichergestellt? Wie wird das Budget dafür geplant?
Neue Grünflächen anlegen ist aus meiner Sicht das eine. Sie zu erhalten und regelmäßig ausreichend zu pflegen ist das andere. Dass diese regelmäßige Pflege nicht ausreichend funktioniert, sieht man an der Fuhlsbüttler Straße teilweise sehr gut. Bei der Sanierung der Straße vor 10 Jahren wurden neue Grünflächen mit großem Aufwand angelegt. Inzwischen geben diese Flächen an vielen Stellen ein trauriges Bild ab, weil eine ausreichende regelmäßige Pflege nicht stattfindet.

Hallo Herr Kahnt,

nach der Fertigstellung des Neubaus der U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße und der anschließenden Wiederherstellung der Grünflächen inklusive der Pflanzung von über 60 Bäumen ist die HOCHBAHN und das von uns beauftragte Landschaftsbauunternehmen für drei Jahre für die Anzuchtpflege zuständig. Danach ist das Bezirksamt Hamburg-Nord für die Pflege zuständig. Für weiterführende Informationen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Stellen.

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