Baugenehmigung für U3 Fuhle

Meilenstein erreicht: Die HOCHBAHN hat die Genehmigung zum Bau der zusätzlichen U3-Haltestelle zwischen Barmbek und Habichtstraße erhalten. 2029 soll die Neue eröffnet werden.

Visualisierung der U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße von Norden gesehen.

Richtig gute Nachrichten für etwa 10.000 Menschen rund um die Fuhle: Die HOCHBAHN hat die Genehmigung zum Bau der U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße erhalten. „Wir freuen uns, dass der Planfeststellungsbescheid nun vorliegt und wir damit den angepeilten Zeitplan halten können“, sagt HOCHBAHN-Projektleiter Volker Schmidt. „Mit der Haltestelle bekommen die Menschen vor Ort nicht nur eine U-Bahn-Haltestelle im Herzen des Stadtteils, sondern diese wird auch mit vielen weiteren Mobilitätsangebote ausgestattet sein und zudem Klimaschutzaspekte berücksichtigen.“

Im Planfeststellungsverfahren hatte die zuständige Planfeststellungsbehörde seit November 2024 die eingereichte Planung ausführlich geprüft, etwa auf die Einhaltung zwingender gesetzlicher Vorschriften. Zugleich ermittelte sie in dem Prozess alle von dem Vorhaben betroffenen privaten und öffentlichen Belange und wog sie miteinander ab.

Mit dem nun vorliegenden Beschluss kann die HOCHBAHN die Aufträge für die bauvorbereitenden Maßnahmen erteilen. Diese Arbeiten, die vor dem eigentlichen Haltestellenbau erfolgen müssen, sollen bereits im Sommer 2026 beginnen. Anfang 2027 soll dann der zweijährige Bau der Haltestelle starten. Das Ziel: Im Frühjahr 2029 soll die Haltestelle eröffnet werden.

 

Die Visualisierung zeigt die neue U3-Haltestelle aus der Vogelperspektive. Das Dach ist begrünt genauso, wie die Flächen neben dem Bahndamm.
Bei der Gestaltung der Haltestelle spielen Umweltaspekte eine zentrale Rolle. Eine nach oben geöffnete Bahnsteighalle, verglaste Seitenwände und Dachfenster sorgen für Tageslicht. Begrünte Dächer sowie eine Photovoltaikanlage tragen zusätzlich zu einem nachhaltigen Betrieb der Haltestelle bei.

 

Bereits während der Planung hatte die HOCHBAHN die Menschen vor Ort eng bei dem Projekt mitgenommen, engagiert brachten sich Bürgerinnen und Bürger ein. Welche Anregungen aus der Beteiligungsphase in die Planung aufgenommen werden konnten, können Sie sich hier anschauen. Sollten Sie weitere Fragen zum Projekt haben, wenden Sie sich gerne per E-Mail an die Kolleginnen und Kollegen der HOCHBAHN (u3-fuhle@hochbahn.de).

 

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Kommentare

Gespeichert von Wolfgang Alps am Do., 02.04.2026 - 13:01

Herzlichen Glückwunsch zur Erlangung des Planfeststellungsbeschlusses. Nun wird in die Hände gespuckt - wie es in einem Lied heißt - damit man ( d.h. die HOCHBAHN ) die gesteckten Zeitziele erreicht.

Gespeichert von Peter Moh am Fr., 03.04.2026 - 10:04

Als unmittelbarer Nachbar trifft der Bau des Bahnhofes nicht meine Zustimmung. Zumal so viele Bäume dem Bau zum Opfer fallen. Die Bahnhöfe Barmbek und Habichtstraße sind für mich fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Meines Erachtens eine Steuergeldverschwendung.

Gespeichert von Jürs am Fr., 10.04.2026 - 17:22
Antwort auf von Peter Moh

Ja, wenn Sie zu entscheiden hätten, gäbe es nur noch Stillstand. HH ist ein der grünsten Großstädte und das Opfer der Bäume ist im Vergleich zu dem, was gewonnen wird, durchaus legitim und verständlich. Stillstand, dass alles so bleibt, wie es ist, würde bedeuten, dass wir heute nicht mal mehr Pferdekutschen hätten. Sie sollten weltoffener und ganzheitlich betrachtend urteilen!!

Gespeichert von Gast am Fr., 03.04.2026 - 10:34

Hamburg braucht nicht mehr Haltestellen an existierenden Linien, sondern mehr (Bus) Linien - alle bitte zuverlässig mit hoher Taktung. Gerne auch welche, die nicht zum Hauptbahnhof führen. Wenn dann auch noch die Autos weniger werden, können die Busse uns Hamburger auch ohne Stau von A nach B bringen.

Es ist ja schön, dass Sie der Meinung sind Hamburg bräuchte nicht mehr Stationen an bestehenden Linien. Dann können Sie ja aber mal die 10.000 Einwohner fragen, die fußläufig von dieser Haltestelle profitieren werden. Nur weil ein Ausbau an anderer Stelle auch sinnvoll wäre, heißt es nicht, dass dieser Ausbau nicht sinnvoll ist!

Gespeichert von Gast am Sa., 04.04.2026 - 14:45

Sehr schön!
Ist schon klar, ob der aktuell als Garagen genutzte freie Platz nördlich des Westzugangs öffentlich als Zuweg von der Genslerstraße geöffnet wird?

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Frage.

Die Verhandlungen bezüglich des Grundstücks und der öffentlichen Wegeführung werden von der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende mit dem Eigentümer des Grundstücks geführt. Sobald es Neuigkeiten zur öffentlichen Wegeführung gibt, werden wir darüber informieren.

Gespeichert von Mike am Di., 07.04.2026 - 21:00

Vielen Dank, dass Sie dieses Vorhaben jetzt angehen. Es wertet die Fuhle enorm auf und ist für die Menschen ein wichtiger Schritt in Richtung Mobilität. Ja, Umbauarbeiten erzeugen Lärm und Schmutz, aber das ist zeitlich begrenzt und endlich. Weiter so! Je eher, desto besser!

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