Lärm, Staub und Dreck

Lärm, Staub und Dreck

Ich bin selbst direkter Anwohner der Baustelle der neuen Haltestelle Barmbek Nord. Leider gibt es seitens der Hochbahn seit Beginn der Bauarbeiten kaum bzw. keine verlässliche Baustellenkommunikation. Arbeiten, die teilweise bis nach 22 Uhr andauern, werden den Anwohnern nicht angekündigt. Morgens laufen bereits vor 7 Uhr Baumaschinen.

Hinweise und Beschwerden zu diesen Belastungen werden leider häufig eher weggelächelt, als dass man das Gefühl bekommt, dass sie wirklich ernst genommen werden. Und das nun bereits seit mehr als zwei Jahren.

Für die direkten Anwohner bedeutet das eine dauerhaft erhebliche Belastung durch Lärm, Staub und die insgesamt sehr langen Bauzeiten. Dass eine solche Baumaßnahme nicht ohne Beeinträchtigungen möglich ist, ist sicherlich jedem Anwohner bewusst. Umso wichtiger wäre es aus meiner Sicht, dass die Hochbahn den direkten Anwohnern zumindest ein Stück weit entgegenkommt – beispielsweise durch ein HVV-Ticket bzw. eine andere Form der Anerkennung für die über einen so langen Zeitraum andauernden Belastungen.

Etwas mehr Kommunikation und Wertschätzung gegenüber den unmittelbar betroffenen Anwohnern wären hier meiner Meinung nach dringend angebracht.

Antwort

Guten Tag und vielen Dank für Ihren Kommentar.

Uns ist bewusst, dass eine Baustelle in der unmittelbaren Umgebung eine große Herausforderung darstellt. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und, dass bei Ihnen das Gefühl entstanden ist, Ihre Beschwerden würden nicht ernst genommen. Lärm und Staub sind bei einer Baustelle leider nicht zu vermeiden und auch wenn wir Maßnahmen zur Linderung umsetzen, verbleibt immer noch eine unvermeidbare Belästigung. Grundsätzlich informieren wir auf allen uns zur Verfügung stehenden Kanälen über den Fortschritt der Arbeiten und mögliche, damit einhergehende Beeinträchtigungen für die Anwohnenden. Zusätzlich finden Sie aktuelle Baustellen und damit zusammenhängende Einschränkungen immer in unserem Baustellenkompass. Per Anwohnerinformation informieren wir zusätzlich in den Fällen, in denen wir Arbeiten durchführen, bei denen nach unseren Prognosen Lärmgrenzwerte überschritten werden könnten. 

Zu Ihrem Vorschlag mit der Entschädigung in Form eines hvv-Tickets: Ob und in welcher Höhe Ansprüche auf Entschädigungen bestehen, ergibt sich aus dem Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der U-Bahn-Linie U5-Ost vom 30.09.2021. Danach haben Betroffene einen Anspruch auf Ersatzwohnraum, wenn infolge des Baulärms die maßgeblichen Immissionsrichtwerte überschritten werden. Die betroffenen Anwohnenden werden von uns vorab darüber informiert.

Noch ein Hinweis zu den gesetzlich erlaubten Arbeitszeiten auf der Baustelle: Diese sind montags bis samstags von 7 bis 20 Uhr. Bitte berücksichtigen Sie, dass auch außerhalb dieser Zeiten gearbeitet werden muss, wenn besondere Arbeitsschritte dies notwendig machen, z.B. das Betonieren.

Bei weiteren Fragen oder einer konkreten Prüfung von Entschädigungen, melden Sie sich gerne bei der U5-Beauftragten Tanja Taaks per Mail: u5@hochbahn.de. 

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Kommentare

Gespeichert von Michael Kahnt am Fr., 25.09.2026 - 08:47

Das "Gute" bei den Antworten der Hochbahn ist, dass Copy und Paste immer funktioniert.
große Herausforderung - bedauern die Unannehmlichkeiten - unvermeidbare Belästigung
Zack. Einmal drübergebügelt. Fertig.

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