Gerne kann die Hochbahn ja Fotos zeigen, wie sie sich die Ertüchtigung vorstellt

Gerne kann die Hochbahn ja Fotos zeigen, wie sie sich die Ertüchtigung vorstellt

Vielleicht sollte sich das Team Hochbahn einmal den Busbahnhof in Bergedorf anschauen. Dort gibt es ebenfalls eine vorgelagerte Rolltreppenanlage und eine dahinter gelagerte Treppenanlage.
Team Hochbahn sollte sich einmal eine Woche dort von Morgens bis Abends hinstellen und die Verkehrsströme sich anschauen.

Die Treppenanlage ist realistisch betrachtet nichts anderes als technische Zierde, sie wird von den Menschen nicht benutzt.

Die Hochbahn sollte es hier mal bildlich darstellen, wenn sie es hinbekommt. Ich komme von der S-Bahn und gehe zur U-Bahn in Richtung Mümmelmannsberg runter. Der Hauptstrom wird über die beiden Rolltreppen gehen und nicht über die Zwischenebene.

Wie lang ist die Rolltreppe aktuell? 15m bestimmt?! Welcher Mensch geht 2025 eine so lange Treppe am Hauptbahnhof hoch oder runter?

Ich habe noch nie jemanden Treppe zwischen Zwischenebene und Bahnsteig langgehen sehen. Dürfte nur passieren, wenn man falsch gefahren ist und dort die Richtung wechseln muss.

Zusätzlich werden separate Treppenzugänge hinter den Rolltreppen sowie Fahrstühle mit höherer Kapazität eingebaut. Gerade durch diese hintereinander angeordnete Verteilung der Zugangsarten Treppe, Fahrtreppe und Aufzug können die Fahrgastströme frühzeitig entflochten werden. Auch durch die Minimierung der Wanddicke an den Bahnsteigtüren und die platzsparende Anordnung der Bahnsteigmöbel kann zusätzlicher Raum gewonnen werden.

Antwort

Guten Tag und vielen Dank für Ihren Kommentar.  

Die U5-Haltestelle am Hauptbahnhof Nord wurde hinsichtlich einer ausreichenden Kapazität für die zu erwartenden Fahrgastströme intensiv anhand von Fußgängersimulationen geprüft. Damit in Zukunft alle Fahrgäste der Linien U2/U4 und U5 am Hauptbahnhof bequem ein-, aus- und umsteigen können, wird mehr Raum geschaffen. Unter anderem durch die Reaktivierung der bereits vorhandenen Querverbindungen zwischen den Bahnsteigen der U2/U4 und der U5, sodass vier Durchgänge entstehen. Zwischen den Bahnsteigen liegen keine „Tunneltrennwände“, sondern ein Erdstock, in dem Grundwasser ansteht. Nach sorgsamer Prüfung der Umbaumöglichkeiten wurden diese wegen unbeherrschbarer Baurisiken für die unmittelbar darüber liegenden Gleise der Deutschen Bahn verworfen. Aus diesem Grund muss der vorhandene Platz bestmöglich genutzt werden.  

Die Treppenaufgänge sind so angeordnet, dass sie teilweise andere Ziele als die Rolltreppen erreichen, so z.B. die tiefliegende Verteilerebene zum Wechsel der Bahnsteige im Hauptbahnhof Nord. Alle Umsteigewege, auch zwischen S-Bahn und den Bahnsteigen der U2/U4 und U5 im Hauptbahnhof Nord, werden ermittelt und für die erwarteten Fahrgastmengen ausgelegt. So wird insbesondere der heute nur aus zwei Rolltreppen bestehende Zugang direkt am Ausgang der Wandelhalle deutlich vergrößert werden.   

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Kommentare

Gespeichert von Gast am Mi., 29.04.2026 - 08:47

Realistisch gesehen, lassen sich auf den Bahnsteigen und andere Möbel gerade mal 20-30 cm maximal hinzugewinnen, wenn die Bänke direkt an die Wand ohne Spalt zwischen Tunnelwand und der Rückenlehne gerückt werden.

Welche Wanddicke an den Bahnsteigtüren? Von 20-30 cm Zugewinn durch andere Sitzbänke, dürften 10 cm durch die Trennwand zwischen Bahnsteig und U-Bahn wieder wegfallen.

Mehr Platz lässt sich eigentlich nur mit dünneren Tunneltrennwänden zwischen den einzelnen Bahnsteigen gewinnen.

Die Durchgänge dienen nur für den Wechsel zwischen U-2/4 und U5 in der gleichen Fahrtrichtung. Ansonsten kann es nur über die Zwischenebene gehen und da sehe ich ebenfalls Probleme im Aufgang zwischen U-Bahn und S-Bahn.

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