Ertüchtigung Hauptbahnhof Nord

Ertüchtigung Hauptbahnhof Nord

Mich würde echt mal und das vermisse ich, die Ertüchtigung für die Station Hauptbahnhof Nord im Rahmen des Ausbaus für die U5 interessieren. Ja, es wurde schon rumgedruckst, wie man den Bahnsteig für die U5 ausbauen möchte, aber nicht wie man sich die Abführung und Zuführung der Menschen zu den jeweiligen Bahnsteigen vorstellt. Die Bahnsteige sind schon sehr schmal und die Bänke tun ihr übriges. Ja, man kann die Bänke etwas anders aufstellen, aber der Zugewinn dürfte weniger als 50 cm zur Bahnsteigkannte betragen.

Von der Wandelhalle zur Bahnsteiganlage (Hachmannplatz) mangelt es an Platz für zusätzliche Rolltreppen, bzw. auch Fahrstühlen.

Hier würde ich mir z.B. mal bildliche Beispiele auf dieser Seite wünschen und von der Hochbahn eigentlich auch erwarten.

Die optimale Lösung wäre eigentlich, ein Bahnsteig ohne diese bauliche Trennwand (Röhrenwand) zwischen dem Gleis der U5 und U4/2. Dadurch würde man auch die erforderliche Fläche für mehr Menschen auf den jeweiligen Bahnsteigen gewinnen, besonders auf dem Bahnsteig der U4/U2.

Antwort

Moin und vielen Dank für Ihren Beitrag.

Die U5-Haltestelle am Hauptbahnhof Nord wurde hinsichtlich einer ausreichenden Kapazität für die zu erwartenden Fahrgastströme intensiv anhand von Fußgängersimulationen geprüft. Damit in Zukunft alle Fahrgäste der Linien U2/U4 und U5 am Hauptbahnhof bequem ein-, aus- und umsteigen können, wird mehr Raum geschaffen: Die bereits vorhandenen Querverbindungen zwischen den Bahnsteigen der U2/U4 und der U5 werden reaktiviert, sodass je Bahnsteig vier Durchgänge entstehen. Zusätzlich werden separate Treppenzugänge hinter den Rolltreppen sowie Fahrstühle mit höherer Kapazität eingebaut. Gerade durch diese hintereinander angeordnete Verteilung der Zugangsarten Treppe, Fahrtreppe und Aufzug können die Fahrgastströme frühzeitig entflochten werden.Auch durch die Minimierung der Wanddicke an den Bahnsteigtüren und die platzsparende Anordnung der Bahnsteigmöbel kann zusätzlicher Raum gewonnen werden.

Aktuell befindet sich die Haltestelle Hauptbahnhof Nord in der Entwurfsplanung, daher können noch keine abschließenden Ansichten gezeigt werden. Wie im Kommentar erwähnt, können Sie sich hier die Visualisierungen des Wettbewerbs anschauen.

Ihre Idee, aus den vier Seitenbahnsteigen zwei Mittelbahnsteige zu machen, wurde in der Vorplanung intensiv geprüft. Wegen unbeherrschbarer bautechnischer Risiken für die unmittelbar darüber liegenden, sämtlichen DB-Gleise des Hauptbahnhofs – ihrerseits von wesentlicher Bedeutung für den gesamten nordeuropäischen Personenverkehr – wurde diese Variante verworfen.  

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Kommentare

Diese Darstellung der Hochbahn ist mir BEKANNT, aber geht eigentlich nicht auf die Kernproblematik in der Anlage Hauptbahnhof Nord ein.

Gespeichert von Gast am Mi., 15.04.2026 - 13:58

Vielleicht sollte sich das Team Hochbahn einmal den Busbahnhof in Bergedorf anschauen. Dort gibt es ebenfalls eine vorgelagerte Rolltreppenanlage und eine dahinter gelagerte Treppenanlage.

Team Hochbahn sollte sich einmal eine Woche dort von Morgens bis Abends hinstellen und die Verkehrsströme sich anschauen.

Die Treppenanlage ist realistisch betrachtet nichts anderes als technische Zierde, sie wird von den Menschen nicht benutzt.

Die Hochbahn sollte es hier mal bildlich darstellen, wenn sie es hinbekommt. Ich komme von der S-Bahn und gehe zur U-Bahn in Richtung Mümmelmannsberg runter. Der Hauptstrom wird über die beiden Rolltreppen gehen und nicht über die Zwischenebene.

Wie lang ist die Rolltreppe aktuell? 15m bestimmt?! Welcher Mensch geht 2025 eine so lange Treppe am Hauptbahnhof hoch oder runter?

Ich habe noch nie jemanden jemanden die Treppe zwischen Zwischenebene und Bahnsteig langgehen sehen. Dürfte nur passieren, wenn man falsch gefahren ist und dort die Richtung wechseln muss.

Zusätzlich werden separate Treppenzugänge hinter den Rolltreppen sowie Fahrstühle mit höherer Kapazität eingebaut. Gerade durch diese hintereinander angeordnete Verteilung der Zugangsarten Treppe, Fahrtreppe und Aufzug können die Fahrgastströme frühzeitig entflochten werden. Auch durch die Minimierung der Wanddicke an den Bahnsteigtüren und die platzsparende Anordnung der Bahnsteigmöbel kann zusätzlicher Raum gewonnen werden.

Realistisch gesehen, lassen sich auf den Bahnsteigen und andere Möbel gerade mal 20-30 cm maximal hinzugewinnen, wenn die Bänke direkt an die Wand ohne Spalt zwischen Tunnelwand und der Rückenlehne gerückt werden.

Welche Wanddicke an den Bahnsteigtüren? Von 20-30 cm Zugewinn durch andere Sitzbänke, dürften 10 cm durch die Trennwand zwischen Bahnsteig und U-Bahn wieder wegfallen.

Mehr Platz lässt sich eigentlich nur mit dünneren Tunneltrennwänden zwischen den einzelnen Bahnsteigen gewinnen.

Die Durchgänge dienen nur für den Wechsel zwischen U-2/4 und U5 in der gleichen Fahrtrichtung. Ansonsten kann es nur über die Zwischenebene gehen und da sehe ich ebenfalls Probleme im Aufgang zwischen U-Bahn und S-Bahn.

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